«New York Times» empfiehlt eine Reise nach Bayreuth

| Tourismus Tourismus

Die «New York Times» empfiehlt in diesem Jahr eine Reise nach Bayreuth. Das rund 75.000-Einwohner-Städtchen in Oberfranken schaffte es auf die Liste von insgesamt 52 Reisezielen für das neue Jahr, die die US-Zeitung seit rund 20 Jahren jeweils im Januar veröffentlicht.

Die Reise nach Bayreuth lohne in diesem Jahr vor allem deswegen, weil die weltberühmten Wagner-Festspiele ihr 150. Jubiläum feiern, argumentiert die «New York Times». Das Festival sei «beispiellos» und die Tickets dafür gehörten zu den «weltweit am heißesten begehrten für Opern-Liebhaber».

Für die Liste «52 Places to Go», auf der in der Vergangenheit auch immer schon mal wieder Ziele in Deutschland empfohlen wurden, sammelt die «New York Times» Vorschläge ihrer Korrespondenten und Reisereporter aus allen Teilen der Welt. Neben Bayreuth werden für 2026 unter anderem Warschau, Bangkok, die Karibik-Insel Saba und zahlreiche Orte innerhalb der USA empfohlen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.