Nur noch Geimpfte: Rio de Janeiro startet mit 1G in Bars, Restaurants und Hotels

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In Rio de Janeiro dürfen nur noch gegen das Coronavirus geimpfte Menschen Bars, Restaurants, Shoppingcenter sowie Schönheitssalons und Hotels betreten. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Dekret der Stadt hervor. Damit wird die Pflicht zum Vorzeigen eines Impfnachweises ausgeweitet. Genesene sind ausdrücklich nicht ausgenommen, auch sie müssen einen Nachweis haben.

Die Regelung gilt auch für Touristen. Einen Impfnachweis als Voraussetzung für die Einreise nach Brasilien lehnt die Regierung bisher aber ab.

Unterdessen rückte São Paulo von dem Vorhaben ab, die Maskenpflicht im Freien aufzuheben. In der Metropole waren diese Woche die ersten Fälle der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron in Brasilien festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um die ersten Fälle in Lateinamerika handeln.

In Brasilien, das erst im Januar mit der Impfkampagne begonnen hatte, haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 22 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, fast 615 000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben - mehr Tote gibt es nur in den USA. In Brasilien leben 210 Millionen Menschen; das Land ist 24 mal so groß wie Deutschland. In Rio de Janeiro sind inzwischen mehr als 75 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahre komplett geimpft, im Bundesstaat São Paulo 94 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre. (dpa)


 

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