Nur wenige legen bei der Reiseplanung Wert auf Nachhaltigkeit

| Tourismus Tourismus

Für die meisten Deutschen spielen Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit bei der Reiseplanung keine entscheidende Rolle. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Portals Travelzoo.

Nur 10 Prozent der Befragten aus Deutschland gaben an, dass sie bei der Planung einer Reise auch ins Auge fassen, ob und inwiefern der Trip Auswirkungen auf den Planeten haben könnte. Klassische Faktoren wie das Reiseziel, der Preis oder das Wetter wurden dagegen am häufigsten genannt.

Für gut ein Viertel (27 Prozent) ist es aber absehbar, dass sich ihr Urlaubsverhalten wegen Nachhaltigkeitsbedenken ändern dürfte. Und ein Großteil würde negative Auswirkungen seines Urlaubs auf Umwelt sowie andere Menschen in irgendeiner Form kompensieren. Dazu gehört zum Beispiel, CO2-Abgaben zu zahlen oder Ziele zu meiden, die unter Touristenmassen ächzen. 17 Prozent allerdings gaben an, in keiner Art und Weise einen Ausgleich leisten zu wollen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.

Der Edersee ist mitten in den Ferien nur noch zu rund einem Fünftel gefüllt. Wassersport geht kaum noch, Betriebe melden teils 50 Prozent Umsatzminus. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.