Österreichs Politiker rechnen trotz steigender Corona-Zahlen mit Wintersaison

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Trotz der rasant steigenden Corona-Zahlen gehen Österreichs Spitzenpolitiker davon aus, dass die bevorstehende Wintersaison gelingen wird.

«Das oberste Ziel muss es sein, dass die heurige Wintersaison stattfindet», sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Freitag nach einem Treffen mit Vertretern aus allen neun Bundesländern in Leogang. Die Branche sei sehr gut vorbereitet und habe zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So gelte in Seilbahnen und ähnlichen Transportmitteln eine 3G-Pflicht.

Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP) erinnerte an den coronabedingten weitgehenden Ausfall der Wintersaison 2020/2021, die in Tirol zu hoher Arbeitslosigkeit geführt habe.

Durch die Impfung sei die Ausgangslage jetzt völlig anders als vor einem Jahr, meinte Köstinger mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen, das dem im November 2020 sehr ähnelt. Damals kam es zu einem landesweiten Lockdown, den Österreichs Regierung zumindest für Geimpfte diesmal ausgeschlossen hat.

Die meisten Touristen seien geimpft, meinte Salzburgs Landeschef Wilfried Haslauer (ÖVP). «Unsere Gäste haben mit der Pandemie zu leben gelernt.» In Österreich wurden am Freitag fast 9400 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gezählt, das ist nahe am Rekordwert von knapp 9600 Fällen im November 2020. (dpa)


 

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