Preisgekrönt: Bau von Feriendorf auf Wasserkuppe auf der Zielgeraden

| Tourismus Tourismus

Der Bau des neuen Feriendorfs auf Hessens höchstem Berg geht seinem Abschluss entgegen. 13 von 14 Häusern sind fertiggestellt, wie einer der beiden Geschäftsführer des Feriendorfs auf der Wasserkuppe, Boris Kiauka, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Spätestens im Frühjahr 2020 soll die Errichtung und der Innenausbau aller Häuser abgeschlossen sein. Je nach Witterung könne das letzte Haus aber auch noch in diesem Winter errichtet werden. Bis zum Sommer 2020 sollen auch die Außenanlagen den Vorstellungen entsprechen, wie Kiauka sagte.

Die Unterkünfte befinden sich in Gersfeld auf Hessens höchstem Berg - der 950 Meter hohen Wasserkuppe in der Rhön. Das Feriendorf umfasst fünf Einzel- und neun Doppelhäuser geben. Die Unterkünfte verfügen über eine Wohnfläche zwischen 70 und 90 Quadratmetern und sind jeweils für vier bis sechs Personen geeignet. Die Baukosten betragen den Angaben zufolge rund 4,5 Millionen Euro. Das Angebot richtet sich an Familien, Wanderer, Sportler, Naturliebhaber und Sternengucker.
 

Eines der Häuser mit zwei Wohneinheiten verfügt über ein gläsernes, rund zehn Quadratmeter großes auffahrbares Dachelement. Dadurch lasse sich der Sternenhimmel beobachten. Die Rhön ist als Sternenpark anerkannt. Das Feriendorf ist laut den Planern neben dem auf dem Feldberg im Schwarzwald eines der höchstgelegenen in Deutschland. Es befindet sich auf der Wasserkuppe zwischen den Skipisten und dem Flugplatz und erstreckt sich auf einer Fläche von 7500 Quadratmetern.

«Die Resonanz auf das Feriendorf ist besser als gedacht. Wir verzeichnen viel Interesse und sehr ordentliche Buchungszahlen. Vor allem für Aktiv-Urlauber ist die Umgebung attraktiv», sagte Kiauka. Mitte Oktober wurde das Feriendorf beim Hessischen Tourismustag als eines der vorbildlichen Tourismusprojekte ausgezeichnet. In der Kategorie «Nachhaltigkeit» gewann das Feriendorf Wasserkuppe aufgrund moderner Ferienunterkünfte, die einen hohen Anspruch an Regionalität und Umweltverträglichkeit erfüllen, wie es in der Begründung hieß. Der undotierte Publikumspreis ging ebenfalls an das Feriendorf. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Corona-Spürhunde am Flughafen von Helsinki

Hunde haben einen außergewöhnlichen Geruchssinn. Das könnte in der Pandemie von Nutzen sein. Am Flughafen von Helsinki sollen speziell trainierte Vierbeiner helfen, infizierte Passagiere zu identifizieren. In Hannover will man erst weiter forschen.

Hälfte der Firmen macht wieder Dienstreisen

Etwa die Hälfte der weltweiten Firmen lassen ihre Mitarbeiter trotz der noch anhaltenden Coronavirus-Pandemie wieder Geschäftsreisen unternehmen. Jedoch gibt es dabei immer noch Einschränkungen, vor allem was die Zahl der Exkursionen angeht.

Möglicher Fehlalarm an Bord der Mein Schiff 6

Die gestern im Rahmen von Routinetests gemeldeten unklaren zwölf positiven COVID19-Tests bei Besatzungsmitgliedern der Mein Schiff 6 wurden mittlerweile durch zwei weitere Tests als negativ identifiziert. Sobald die Freigabe der griechischen Behörden erfolgt, soll die Kreuzfahrt wie geplant fortgesetzt werden.

Deutschland als Risikogebiet

In der Corona-Pandemie gelten für Reisende aus Deutschland vielerorts Beschränkungen. Wegen steigender Infektionszahlen erklärten einige Länder auch Deutschland zum Risikogebiet. Hier ein Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Verbraucherzentrale verklagt Lufthansa

Wegen der schleppenden Ticketerstattung bei stornierten Flügen, hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nun die Lufthansa verklagt. Die vom Staat gestützte Lufthansa hatte in der Corona-Krise seit März Millionen Tickets storniert und nicht fristgemäß erstattet.

Positive Corona-Tests auf der «Mein Schiff 6»

Auf dem Kreuzfahrtschiff «Mein Schiff 6» der Reederei Tui Cruises sind zwölf Besatzungsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betroffenen seien an Bord isoliert worden und würden nun erneut getestet. Erste Befunde seien negativ.

Ein Urlaubs-Leitfaden für die Herbstferien

Die Herbstferien stehen vor der Tür, aber die Stimmung ist getrübt: Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Was tun, wenn der Urlaubsort zum Risikogebiet wird? Eine Entscheidungshilfe in Szenarien.

Tui will trotz Reisewarnung Urlauber auf die Kanaren bringen

Trotz Reisewarnung der Bundesregierung will der weltgrößte Reiseanbieter Tui ab dem 3. Oktober wieder Reisen auf die Kanaren anbieten. Urlauber sollten für Pauschalreisen auf die kanarischen Inseln selbst entscheiden können, ob sie ihren Urlaub antreten.

Luftfahrtindustrie-Präsident erneuert Kritik an Einreisebestimmungen

Ab Mitte Oktober sollen Reiserückkehrer aus Risikogebieten mindestens fünf Tage in Quarantäne. Für die Luftfahrtbranche kommt das einer Katastrophe gleich. Angesichts der Krise fürchtet sie, dass Innovationen an wichtiger Stelle zu kurz kommen.

Litauen führt wieder Quarantänepflicht für Deutsche ein

Für Reisende aus Deutschland gilt in Litauen ab Montag wieder eine Quarantänepflicht. Bei Ankunft in dem baltischen Staat müssen sich Neuankömmlinge und Rückkehrer in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht wird auch für Estland, Polen, Island und San Marino eingeführt.