Ranking: Europas beliebteste Stadtparks

| Tourismus Tourismus

Fit Reisen hat das Stadtpark-Ranking 2026 veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden für die Untersuchung knapp 2.500 Parks aus 70 europäischen Großstädten ausgewertet. Grundlage der Analyse bildeten über 7,5 Millionen Google-Bewertungen. Laut Mitteilung belegt der Retiro-Park in Madrid erneut den ersten Platz im Gesamtranking. Die spanische Anlage erreichte eine Durchschnittsbewertung von 4,8 Sternen bei fast 210.000 Rezensionen, was dem höchsten Bewertungsvolumen aller untersuchten Parks entspricht.

Osteuropäische Metropolen dominieren vordere Plätze

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist die starke Präsenz osteuropäischer Grünanlagen. Nach Angaben des Veranstalters besetzen Städte wie Belgrad, Posen, Prag, Zagreb, Vilnius, Breslau, Krakau und Warschau acht der ersten 14 Plätze. Als größter Aufsteiger gilt der Valea-Morilor-Park in Chișinău. Der Park in der moldauischen Hauptstadt verbesserte sich von Platz 80 im Vorjahr auf Rang zehn und steigerte seine Bewertung von 4,7 auf 4,8 Sterne bei 16.164 Rezensionen. Die polnische Stadt Posen ist mit drei Anlagen unter den Top 20 vertreten, darunter der Zitadellenpark auf Platz sieben.

Planten un Blomen bleibt bundesweit führend

Im nationalen Vergleich behauptet Planten un Blomen in Hamburg seine Spitzenposition. Mit 4,8 Sternen bei 25.486 Rezensionen belegt die Anlage europaweit den sechsten Rang und ist damit laut Fit Reisen der beliebteste Park Deutschlands. Auf den weiteren Plätzen im bundesweiten Vergleich folgen der Rhododendron-Park in Bremen und der Loki-Schmidt-Garten in Hamburg. Neu in die deutsche Top Ten hat es der Landschaftspark Duisburg-Nord auf dem zehnten Platz geschafft.

Historische Bedeutung und kulturelle Nutzung

Die vorderen Plätze des Rankings werden von Parks mit teils langer Historie eingenommen. Der zweitplatzierte Schlosspark Schönbrunn in Wien sowie der erstplatzierte Retiro-Park gehören zum UNESCO-Welterbe. Der Greenwich Park in London, der auf Platz drei landete, ist der älteste der acht königlichen Parks der britischen Hauptstadt. Als modernste Anlage unter den ersten fünf wird der Stavros Niarchos Park in Athen geführt, der erst 2016 eröffnet wurde. Der fünftplatzierte Kalemegdan Park in Belgrad zeichnet sich laut Mitteilung durch seine Lage an einer historischen Festungsanlage aus.

Die Analyse zeigt deutliche regionale Unterschiede bei der Nutzerzufriedenheit. Während Madrid durch ein massives Volumen an Einzelbewertungen besticht, punkten kleinere Anlagen wie der Bernardinų sodas in Vilnius (Platz neun) durch eine hohe Durchschnittsbewertung bei geringerer Rezensionsanzahl. In Deutschland zeigt sich eine Konzentration hoher Bewertungen im Norden des Landes, da Bremen und Hamburg allein fünf der zehn bestbewerteten deutschen Parks stellen. Der Olympiapark und der Englische Garten in München vertreten den Süden Deutschlands in der nationalen Top Ten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der aktuelle Kurtaxen-Check 2026 offenbart große preisliche Diskrepanzen zwischen deutschen Ferienregionen. Während die Nordseeinseln die preisliche Spitze anführen, haben über 60 Gemeinden ihre Abgaben teils drastisch erhöht.

Eine Auswertung von Google-Rezensionen zeigt die Qualitätsunterschiede an deutschen Hauptbahnhöfen. Während touristisch geprägte Stationen und Stadtstaaten glänzen, fallen einige Großstädte und regionale Knotenpunkte aufgrund von Sauberkeitsmängeln deutlich ab.

Sachsens Tourismus verzeichnet 2025 leichte Einbußen. Doch Chemnitz und Umgebung profitieren von einem Ass im Ärmel. Hoffnung macht steigendes Interesse aus Ostasien.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.

Ein neuer Trendreport von Accor und Globetrender prognostiziert für 2026 einen Wandel im Reiseverhalten: Deutsche Urlauber suchen verstärkt nach emotionaler Resonanz, authentischen Erlebnissen und der Vereinbarkeit von gewohntem Lifestyle und Reisen.

Eine Reise nach Helgoland buchten 2025 weniger Urlauber als im Jahr davor. Die Tourismusdirektorin nennt die Gründe und gibt einen Ausblick auf zwei besondere Daten in diesem Jahr.

Der europäische Tourismus zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähig. Während die Besucherzahlen moderat steigen, nehmen die Ausgaben deutlich zu. Trends wie Reisen in der Nebensaison und das Interesse an nordeuropäischen Zielen prägen das Bild, während für 2026 starke Impulse aus Asien erwartet werden.

Berlins Übernachtungszahlen sinken leicht auf 29,4 Millionen, während München und Hamburg ihr Vorkrisenniveau bereits übertreffen. Visit-Berlin-Chef Kieker und Senatorin Giffey führen die Stagnation auf die mangelnde internationale Anbindung der Hauptstadt zurück und kritisieren auch die Bundesregierung.

Frankreich bleibt das meistbesuchte Urlaubsziel der Welt: 102 Millionen internationale Gäste sorgten 2025 für Rekordeinnahmen – doch beim Umsatz liegt ein Nachbarland vorn.