Ranking: Ostsee und Nordsee sind die beliebtesten Ziele für Reisen mit Hund

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Die Urlaubsplanung in rund 10,6 Millionen deutschen Haushalten mit Hund wird maßgeblich durch die Bedürfnisse der Vierbeiner bestimmt. Eine aktuelle Erhebung der Plattform Dogorama, an der über 2.000 Tierhalter teilnahmen, verdeutlicht die Relevanz dieses Marktsegments. Laut der Umfrage planen über 93 Prozent der Befragten, ihren Hund mit in die Ferien zu nehmen. Dabei zeigt sich eine deutliche Präferenz für Ziele innerhalb Deutschlands sowie für spezifische Unterkunftsformen, die den logistischen Anforderungen der Tierhaltung gerecht werden.

Inlandstourismus dominiert die Reiseplanung

Deutschland bleibt für Hundehalter das Ziel mit der höchsten Priorität. Insgesamt 54,7 Prozent der Studienteilnehmer entscheiden sich für Ferien im eigenen Land. Hierbei stehen vor allem die Küsten im Fokus der Nachfrage. Die Ostsee belegt im regionalen Ranking den ersten Platz, gefolgt von der Nordsee. Beide Regionen punkten durch die Verfügbarkeit von Hundestränden und die maritime Infrastruktur. Neben den Küstenregionen verzeichnen auch süddeutsche Mittel- und Hochgebirge eine hohe Beliebtheit. Das Allgäu, der Bayerische Wald, der Schwarzwald sowie der Harz gehören laut der Auswertung zu den zehn meistgefragten Destinationen. Auch die Mecklenburgische Seenplatte wird als gefragter Standort für wassernahen Urlaub identifiziert.

Nachfrage im europäischen Ausland konzentriert sich auf Nachbarstaaten

Bei Reisen über die Landesgrenzen hinaus kristallisieren sich klare geografische Schwerpunkte heraus. Die Niederlande belegen mit einem Anteil von 11,2 Prozent den zweiten Platz im Gesamtranking der Reiseländer, wobei insbesondere die Regionen Zeeland und Nordholland angeführt werden. Österreich folgt mit 7,6 Prozent auf dem dritten Rang, wobei hier vor allem Tirol und das Salzburger Land aufgrund ihrer hundefreundlichen Infrastruktur auf den Almen genannt werden. Weitere relevante Zielgebiete im Ausland sind Italien, mit Fokus auf den Gardasee und Südtirol, sowie Dänemark, das insbesondere in Nordjütland und Westjütland durch liberale Regelungen an den Stränden wahrgenommen wird.

Autonomie bei Anreise und Beherbergung

Die logistische Umsetzung der Reise orientiert sich stark am Tierwohl und der notwendigen Flexibilität. Über 80 Prozent der Reisenden nutzen für die Anfahrt das eigene Auto, während rund 10 Prozent auf das Wohnmobil setzen. Diese Wahl ermöglicht es, Stressfaktoren wie starre Fahrpläne oder die Bedingungen von Flugreisen zu umgehen.

Bei der Wahl der Unterkunft zeigt sich eine deutliche Tendenz zur Individualhotellerie und zu privaten Unterkünften. 65 Prozent der Befragten bevorzugen ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung. Die Studienautoren begründen dies mit den Rahmenbedingungen vor Ort.


 

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