Revolution auf den Balearen: Keine neuen Hotelbetten auf Mallorca

| Tourismus Tourismus

Auf den Balearen ist ein neues Gesetz erlassen worden, das für Hotelbetreiber und Touristen nicht ohne Folgen bleiben wird. Das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ erlaubt in den kommenden vier Jahren keine neuen Hotelbetten. Stattdessen sollen vorhandene Betten ausgetauscht werden.

Das neue Gesetz, das einer Bettenrevolution gleichkommt, soll vor allem die Arbeitsbedingungen des Hotelpersonals enorm verbessern. Wie RND berichtet, sollen dafür zum Beispiel die rund 300.000 Hotelbetten auf der spanischen Inselgruppe durch höhenverstellbare Varianten ersetzt werden. Auch zusätzliche Übernachtungsplätze werden auf Mallorca in den kommenden Jahren nicht mehr zugelassen. Stattdessen müssen Hotelbetreiber fünf Prozent ihrer aktuellen Betten aufgeben, wenn sie ihre Häuser renovieren wollen. Das Ziel: mehr Raum für weniger Touristen.

Die Hoteliers auf Mallorca sollen das neue Gesetz grundsätzlich begrüßen, berichtet RND. Doch gerade für kleine und große Investoren könnte das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ zum Problem werden. Nämlich dann, wenn sie für die Zukunft weitere Hotels und Ferienwohnungen geplant hatten. Auch Touristen könnten die Folgen zu spüren bekommen. Sollte die Nachfrage nach einem Urlaub auf Mallorca übers Vorpandemieniveau hinaus steigen, werden auch die Preise steigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.