RTK führt Hunderte Reisebüros der deutschen Thomas Cook weiter

| Tourismus Tourismus

Der Veranstalter RTK führt Hunderte Reisebüros der insolventen Thomas Cook in Deutschland weiter. Der bisherige Thomas-Cook-Partner wird die rund 700 bislang gemeinsam geführten Büros in Eigenregie weiterführen. Damit sei die Zukunft der Filialen, die Reisen der Thomas-Cook-Marke Neckermann verkaufen, gesichert, teilten die beiden Unternehmen am Freitag mit.

Die Büros gehören zur Firma Alpha Reisebüropartner, die bisher zu gleichen Teilen von der deutschen Thomas-Cook-Tochter mit Sitz im hessischen Oberursel und der Raiffeisen-Tours RT-Reisen GmbH - kurz RTK - mit Sitz im bayerischen Burghausen geführt wurde. RTK übernimmt nun die Anteile seines insolventen Kooperationspartners.

«Als alleiniger Gesellschafter können wir in enger Zusammenarbeit mit den selbstständigen Reisebürounternehmen die Zukunft der Kooperation sichern», erklärte RTK-Geschäftsführer Lars Helmreich. Für Thomas Cooks vorläufigen Insolvenzverwalter Ottmar Hermann stehe der Wunsch im Vordergrund, bald einen Investor für die gesamte Thomas-Cook-Gruppe zu finden, heißt es in der Mitteilung. Allerdings: «In einigen Fällen - wie eben in diesem - ist der Verkauf eines einzelnen Geschäftsbereiches für alle beteiligten Partner durchaus sinnvoll.»

Nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook musste Ende September auch die deutsche Tochter Insolvenz anmelden. Zur Thomas Cook Deutschland gehören unter anderem die Marken Neckermann, Öger Tours und Bucher Reisen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.