Ryanair erwartet Erholung des Flugverkehrs bis Spätsommer

| Tourismus Tourismus

Europas größter Billigflieger Ryanair hofft dank fortschreitender Impfungen bis zum Spätsommer wieder einen großen Teil seines Flugplans anbieten zu können. Im Laufe des ersten Halbjahrs solle der Anteil bis auf 50 Prozent und zwischen Juli und September dann auf 80 Prozent steigen, sagte Unternehmenschef Michael O'Leary am Mittwoch im Rahmen einer Webkonferenz.

Im Dezember hatte die Fluglinie noch angeküdigt, mit Kampfpreisen aus der Corona-Krise fliegen. Allein über günstige Ticketpreise könne nach Einführung eines Corona-Impfstoffes die Nachfrage wieder schnell auf Vorkrisen-Niveau gebracht werden, so O'Leary Anfang Dezember bei einem Gespräch mit der Lotsen-Dachorganisation Eurocontrol in Brüssel. 

Bis zur Ferienzeit im Juni und Juli werde es auch in Europa eine hohe Impfquote geben, gab sich der Unternehmenschef nun erneut zuversichtlich. Um die Umsätze anzukurbeln, erlaube das Ryanair seinen Kunden zudem, gebuchte Flüge kostenfrei umzubuchen. Diese Regelung gelte bis Oktober.

Laut Unternehmensangaben lag die Zahl der angebotenen Flüge im Februar im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres um 95 Prozent niedriger bei 500.000 Flügen. Der Februar 2020 war der letzte Monat vor Beginn der weitreichenden Corona-Beschränkungen in Europa. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.