Das sind Deutschlands beste Freibäder 2026

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Veranstalter Fit Reisen verzeichnet in seiner neuesten Untersuchung eine deutliche Tendenz zu kleinen, naturnahen Freibädern sowie gemeinschaftlich getragenen Anlagen. Für die dritte Auflage des bundesweiten Rankings wertete das Unternehmen mehr als 226.000 Google-Bewertungen von insgesamt 256 Freibädern in ganz Deutschland aus.

Die Analyse verdeutlicht, dass die großen Spaßbäder der Metropolen in der Gunst der Badegäste hinter den regionalen Alternativen zurückbleiben. Das Zschonergrundbad in Dresden verteidigt im Zuge dieser Erhebung mit einer Bewertung von 4,7 Sternen bei 504 Rezensionen bereits zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im Gesamtranking.

Drei der fünf am besten bewerteten Bäder reinigen ihr Wasser laut den Angaben der Untersuchung auf biologischem Weg statt mit Chlor. Beim Vergleich der einzelnen Bundesländer sichert sich Thüringen mit einem Durchschnitt von 4,33 Sternen den ersten Platz, dicht gefolgt von Bayern mit 4,27 Sternen und Baden-Württemberg mit 4,26 Sternen. Diese drei Bundesländer liegen damit allesamt über dem bundesweiten Mittelwert von 4,17 Sternen. Am unteren Ende der Skala rangieren hingegen die Stadtstaaten. Berlin mit 3,91 Sternen und Hamburg mit 3,98 Sternen verbleiben als einzige Regionen unter der Marke von 4,0 Sternen, wobei die Bundeshauptstadt mit 17 Bädern zwar die quantitativ größte Auswahl stellt, qualitativ jedoch den letzten Platz belegt.

Naturbäder belegen vorderen Plätze 

Direkt hinter dem sächsischen Spitzenreiter positioniert sich das Freibad Schröttinghausen in Bielefeld auf dem zweiten Rang. Die von einem Förderverein geführte Anlage erzielt 4,7 Sterne bei 225 Bewertungen und bestätigt damit das Ergebnis aus dem Vorjahr. Das Bad am Stadtrand verfügt über ein beheiztes 50-Meter-Mehrzweckbecken und einen Eltern-Kind-Bereich. Den dritten Platz belegt das Naturbad Maria Einsiedel in München, das mit 4,6 Sternen bei 1.298 Rezensionen die meisten Stimmen innerhalb der Spitzengruppe auf sich vereint. Die Reinigung des Wassers erfolgt dort chlorfrei über Mikroorganismen, zudem durchfließt der Mühlbach das Gelände der Anlage.

Das Freibad Waschmühle in Kaiserslautern verbessert sich um zwei Positionen und belegt mit 4,6 Sternen bei 640 Rezensionen den vierten Platz. Die im Jahr 1908 eröffnete Traditionsstätte verfügt über ein rund 165 Meter langes Becken. Auf den fünften Rang schiebt sich das Naturerlebnisbad Grone in Göttingen mit 4,6 Sternen bei 500 Rezensionen. Die im Jahr 2006 eröffnete Anlage reinigt ihr Wasser über eine Pflanzenkläranlage und erstreckt sich über eine Fläche von rund 11.700 Quadratmetern.

Vereinsgetragene Anlagen und Traditionsbäder

Das Sportbad Britz in Berlin-Neukölln verbessert sich auf den sechsten Platz und erzielt 4,6 Sterne bei 379 Rezensionen. Die von einem Schwimmverein betriebene Anlage verfügt über ein 50-Meter-Becken, das seit dem Jahr 2024 vormittags für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Auf Rang sieben folgt das Freibad Waggum in Braunschweig mit 4,6 Sternen aus 169 Rezensionen, welches ein 25-Meter-Schwimmerbecken sowie einen Wasserspielbereich bewirtschaftet.

Als Neueinsteiger auf dem acht Platz registriert die Auswertung das Freibad Wölfle in Karlsruhe-Wolfartsweier mit 4,6 Sternen aus 115 Bewertungen. Das von einem Förderverein geführte Bad bietet ein 300 Quadratmeter großes, solarbeheiztes Mehrzweckbecken mit fünf Bahnen von jeweils 25 Metern Länge. Ebenfalls neu in den Top Zehn platziert sich das MTV-Freibad in Stuttgart-Botnang auf Rang neun mit 4,6 Sternen bei 106 Bewertungen. Die vereinseigene Anlage am Waldrand verfügt über sechs Bahnen mit einer Länge von 25 Metern. Den zehnten Platz belegt das im Jahr 1847 eröffnete Schyrenbad in München mit 4,5 Sternen bei 1.191 Rezensionen. Das älteste Bad der Stadt bietet ein 50-Meter-Becken sowie eine Breitwasserrutsche.

Mittlere Städte führen Wertung an

In der separaten Städtewertung teilen sich die niedersächsischen Nachbarstädte Wolfsburg und Braunschweig mit jeweils drei untersuchten Bädern und einem Notenschnitt von 4,47 Sternen den ersten Platz. Während Braunschweig den alleinigen Sieg aus dem Vorjahr abgibt, rückt Wolfsburg von Platz drei an die Spitze vor. Den dritten Rang belegt Karlsruhe mit fünd Bädern und einem Schnitt von 4,44 Sternen, gefolgt von Bielefeld mit sieben Bädern und 4,40 Sternen. Münster und Göttingen erreichen mit jeweils 4,37 Sternen die nachfolgenden Plätze. Die erste Millionenstadt im Kommunalranking ist München auf Rang sieben mit acht Bädern und einem Durchschnitt von 4,34 Sternen.

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