Schleswig-Holstein-Tourismus im Mai 2021: Aufwärtstrend nach Lockdown-Phase

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2,8 Millionen Übernachtungen in Schleswig-Holstein im Mai diesen Jahres sind eine deutliche Steigerung gegenüber dem Mai 2020 (+85,2 Prozent), aber immer noch ein Rückgang um 15 Prozent gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie. Im Mai 2019 verzeichneten die Statistiker immerhin 3,3 Millionen Übernachtungen. Trotzdem: Die aktuellen Tourismuszahlen, gestern vorgelegt vom Statistikamt Nord, erlauben einen vorsichtig-optimistischen Blick auf die kommenden Monate.

Tourismusminister Bernd Buchholz sagte: „Das Vorgehen des Landes, den hiesigen Tourismus ab Mitte April in vier Modellregionen zuzulassen, war nicht nur erfolgreich im Hinblick auf den Erkenntnisgewinn zum Thema sicheres Reisen in Corona-Zeiten, sondern hat gleichzeitig das Interesse am Urlaubsland Schleswig-Holstein beflügelt. Das zeigt sich in den Maizahlen und wird sich hoffentlich auch in den weiteren Monaten widerspiegeln.“

„Zurzeit ist Schleswig-Holstein gut gebucht, das ist für die Betriebe gut und wichtig. Aber Schleswig-Holstein ist das ganze Jahr über eine Reise wert, an den Küsten und auch dazwischen. Diese Strategie ist ganz besonders in den kommenden Jahren wichtig, denn der Konkurrenzkampf der innerdeutschen Destinationen wird zunehmen. Ein weiterer Zuwachs in der Qualität der touristischen Angebotspalette würde uns im innerdeutschen Wettbewerb um den Gast guttun."

Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, zeigte sich ebenfalls vorsichtig optimistisch, angesichts der aktuellen Mai-Tourismus-Zahlen: „Das Maiergebnis mit den moderaten Rückgängen im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Nachdem publik wurde, dass Urlaub in Schleswig-Holstein – zunächst in einigen Modellregionen – wieder möglich ist, schnellten die Buchungsanfragen in die Höhe. Folgerichtig nahm das Gästeaufkommen trotz der diversen Auflagen enorm zu.“

„Mit den erreichten 2,8 Millionen gebuchten Übernachtungen hat das Urlaubsland Schleswig-Holstein zwar noch nicht das Normalniveau erreicht. Dennoch kann man von einemungewöhnlich positiven Ergebnis sprechen, da die Beherbergungsbetriebe in großen Teilen unseres Bundeslandes bis zum 17. Mai 2021 noch gar nicht geöffnet hatten."

„Schaut man sich die Details an, macht zum Beispiel auch das jeweils zweistellige Plus bei den vier größten Städten, Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster, Mut. Die Städte waren in der Pandemie besonders gebeutelt. Wenn der Übernachtungstourismus auch hier Fahrt aufnimmt, ist das ein gutes Zeichen.“


 

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