Schweizer Ferienregionen rechnen mit erfolgreichem Winter

| Tourismus Tourismus

Die Schweizer Ferienregionen können Experten zufolge mit einem recht erfolgreichen Winter rechnen. Es dürften im Alpenraum aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland wieder nahezu so viele Gäste kommen wie vor der Corona-Pandemie, erwartet die Konjunkturforschungsstelle der Universität ETH in Zürich. «Wir sehen, dass wir eine Normalisierung erwarten dürfen», sagte deren Chef, Jan-Egbert Sturm, am Mittwoch im Schweizer Rundfunk. Besucher aus fernen Ländern, etwa USA und China, blieben wegen der Coronareisebeschränkungen noch aus.

Die Konjunkturforscherinnen und -forscher sehen einerseits Nachholbedarf nach dem Corona-Winter 2020/21, andererseits ein gutes Sparpolster. Dies gelte nicht für alle Menschen, räumte Sturm ein. «Aber für die Gesamtbevölkerung gilt: wir haben gezwungenermaßen viel gespart. Wir haben ein gut gefülltes Polster und wir können uns etwas leisten.» Schon im gerade abgelaufenen Sommer hätten die Urlaubsgäste pro Person im Durchschnitt mehr Geld ausgegeben als vor der Pandemie.

In den Schweizer Skigebieten gelten nach derzeitigen Plänen weniger strikte Auflagen als etwa in Österreich. Zwar müssen wie überall in der Schweiz in öffentlichen Verkehrsmitteln Masken getragen werden und in Innenräumen von Restaurants und Bars ist der Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests (3G) nötig. Aber für die Nutzung der Skilifte gibt es keine landesweiten Auflagen wie in Österreich, das einen 3G-Nachweis verlangt. Einige Schweizer Skigebiete haben die 3G-Regel für Skilifte allerdings auch ohne Auflage der Regierung bereits angekündigt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für viele Chinesen ist die Möglichkeit einer Auslandsreise eine Freiheit, die ihnen erst in den 90er Jahren gewährt wurde. Mit dem Aufkommen der Pandemie ist diese Reisefreiheit jedoch in alarmierender Geschwindigkeit verschwunden.

Nur noch rund ein Drittel der Menschen in Deutschland sehen ihre Urlaubsplanung 2022 durch die Corona-Pandemie stark beeinflusst. Das zeigt eine Studie des digitalen Versicherungsmanagers Clark zum Start in die Feriensaison.

Gute Zahlen, steigende Kosten, Mangel an Arbeitskräften, wieder aufkommende Konkurrenz durch Flugreisen - der Tourismus in Schleswig-Holstein agiert zwischen Optimismus und schwieriger werdenden Rahmenbedingungen.

Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg will mit einer neuen Initiative für die Bedeutung und die Akzeptanz von Tourismus werben. Mit einer Initiative solle der Weg für ein langfristiges und nachhaltiges Wachstum der Branche geebnet werden.

Kreta, Rhodos und Korfu gehören zu den Bestsellern im Sortiment des Veranstalters. Doch auch nach den kleineren und weniger bekannten Eilanden wächst die Nachfrage – und damit auch das Angebot.

Zum Camping auf Rügen oder ins Ferienhaus auf dem Darß: Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf den Frühsommer vor. Die Nachfrage ist gut - Probleme gibt es trotzdem.

Es gibt kaum einen Deutschen, der den Ballermann nicht zumindest vom Hörensagen kennt. Die Partymeile auf Mallorca wird nun 50 - angeblich. Kölner beanspruchen die «Erfindung» für sich. Fest steht: Die Playa steht vor einer umstrittenen Neugründung.

Kommt mit dem 9-Euro-Ticket wirklich der Riesen-Ansturm auf die Insel Sylt? In den sozialen Medien wird zumindest unter dem Hashtag Syltokalypse dazu aufgerufen. Sylts Bürgermeister bleibt trotzdem weitgehend gelassen und hofft auf eine Beruhigung.

Airbnb will sich mit einem radikalen Umbau an die veränderten Reisegewohnheiten nach der Pandemie anpassen. Neben einer neuen Art der Suche auf dem Portal sind nun auch verbundene Aufenthalte in zwei Unterkünften möglich.

Tui rechnet nach der Corona-Krise wieder mit schwarzen Zahlen. Dank der starken Nachfrage nach Urlaubsreisen dürfte der bereinigte operative Gewinn in diesem Geschäftsjahr «signifikant positiv» ausfallen, kündigte Tui-Chef Fritz Joussen an.