Stausaison: Ferien bald in 14 Bundesländern

| Tourismus Tourismus

Am Wochenende vom 17. bis 19. Juli werden sich die Fernstraßen in Deutschland erneut spürbar füllen. Das erwarten die Automobilclubs ADAC und ACE.

Bis auf Baden-Württemberg und Bayern sind alle Bundesländer Mitte Juli in den Sommerferien, und in der Corona-Pandemie steuern mehr Reisende als sonst Ziele in Deutschland an. Ohne Störungen dürfte das kaum gehen, so der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC - auch wenn das Stauvolumen kaum das Ausmaß der Vorjahre erreichen dürfte.

Mehr Geduld gefragt ist unter anderem auf den Strecken von und zu den Küsten sowie in Richtung Alpen. Außerdem könnte sich der Verkehr mehr von den Autobahnen auf die Land- und Bundesstraßen verlagern, wenn Tagesausflügler die Naherholungsgebiete ansteuern.

Der Berufsverkehr ab Freitagmittag dürfte wegen der Urlaubssituation diesmal etwas geringer ausfallen. Die meisten Autos rollen am Samstag zwischen dem frühen Vormittag und dem Nachmittag sowie am Sonntag zwischen Mittag und frühem Abend. Wer am Wochenende starten will, sollte nach Möglichkeit erst am Sonntag losfahren, rät der ACE.

Auch in Österreich und in der Schweiz füllen sich laut den Autoclubs die Transitrouten und die Wege in die Feriengebiete. So kann es besonders auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Tauern-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route zu Störungen kommen.

Bei mehr als einer Stunde Wartezeit vor dem Gotthardtunnel könnte es für Autourlauber auf der Ausweichroute von Chur nach San Bernardino schneller vorangehen, so der ACE. Über die Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.