Strafe für deutsche Urlauber für Kaffeekochen an der Rialto-Brücke in Venedig

| Tourismus Tourismus

Im Mai hatte der venezianische Stadtrat strenge Maßnahmen verabschiedet, um die Lagunenstadt vor Massentourismus zu schützen. Das mussten nun auch zwei deutsche Rucksacktouristen erleben: Die beiden hatten es sich direkt an der Rialto-Brücke bequem gemacht und sich auf einem Gaskocher einen Kaffee gekocht. Bei einem Anwohner kam das allerdings nicht so gut an. Die hinzugerufene Polizei nahm die beiden Urlauber mit auf die Wache. Nun müssen die zwei Berliner 950 Euro Strafe zahlen. Zudem wurden sie aufgefordert, die Stadt zu verlassen. 

Wie unter anderem der Spiegel berichtet, legte der Bürgermeister gegen die beiden Kaffeekocher noch einmal nach: Venedig müsse respektiert werden. Menschen mit schlechten Manieren müssten verstehen, dass sie erwischt, bestraft und der Stadt verwiesen würden, polterte Luigi Brugnaro. In der Zukunft werde die Identität der Betroffenen auch an die Botschaften der Herkunftsländer übermittelt. Seit Inkrafttreten der neuen Regeln wurden Besucher bereits in 40 Fällen zum Verlassen der Stadt aufgefordert.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.