Strafe für deutsche Urlauber für Kaffeekochen an der Rialto-Brücke in Venedig

| Tourismus Tourismus

Im Mai hatte der venezianische Stadtrat strenge Maßnahmen verabschiedet, um die Lagunenstadt vor Massentourismus zu schützen. Das mussten nun auch zwei deutsche Rucksacktouristen erleben: Die beiden hatten es sich direkt an der Rialto-Brücke bequem gemacht und sich auf einem Gaskocher einen Kaffee gekocht. Bei einem Anwohner kam das allerdings nicht so gut an. Die hinzugerufene Polizei nahm die beiden Urlauber mit auf die Wache. Nun müssen die zwei Berliner 950 Euro Strafe zahlen. Zudem wurden sie aufgefordert, die Stadt zu verlassen. 

Wie unter anderem der Spiegel berichtet, legte der Bürgermeister gegen die beiden Kaffeekocher noch einmal nach: Venedig müsse respektiert werden. Menschen mit schlechten Manieren müssten verstehen, dass sie erwischt, bestraft und der Stadt verwiesen würden, polterte Luigi Brugnaro. In der Zukunft werde die Identität der Betroffenen auch an die Botschaften der Herkunftsländer übermittelt. Seit Inkrafttreten der neuen Regeln wurden Besucher bereits in 40 Fällen zum Verlassen der Stadt aufgefordert.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Airbnb-Analyse zeigt, welche naturnahen Ziele in Deutschland im Sommer 2026 bei Reisenden besonders an Beliebtheit gewonnen haben. Dabei dominieren Regionen am Bodensee sowie Standorte an Nord- und Ostsee.

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.