Südeuropa dominiert Buchungen deutscher Sommerurlauber

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Das Online-Reiseportal Opodo verzeichnet in seinem aktuellen Sommer-Reisereport ein hohes Interesse an europäischen Reisezielen für die Monate Juli und August des Jahres 2026. Im Länderranking der gefragtesten Sommerziele führt Spanien die Liste mit einem Anteil von 20 Prozent aller deutschen Buchungen an. Auf den weiteren Plätzen folgen Griechenland mit zehn Prozent und Italien mit neun Prozent. Das erweiterte europäische Umfeld wird durch Portugal mit fünf Prozent, Frankreich mit fünf Prozent und Großbritannien mit fünf Prozent in den Top 10 ergänzt. Die Türkei erreicht einen Anteil von vier Prozent, gefolgt von Kroatien mit drei Prozent, Tunesien mit drei Prozent und Albanien mit zwei Prozent.

Palma de Mallorca bleibt das volumenstärkste Städteziel

Auf lokaler Ebene behauptet Palma de Mallorca den Spitzenplatz als volumenstärkstes Städteziel der deutschen Urlauber. Dahinter positionieren sich Barcelona und London auf den Plätzen zwei und drei, gefolgt von Lissabon und Athen. Die weiteren Plätze der Top 15 im deutschen Buchungsvolumen belegen Tirana, Malaga, Tunis, Split, Wien, Thessaloniki, Heraklion, Madrid, Istanbul und Ibiza. Abseits der etablierten Großstädte gewinnt Lanzarote mit einem Plus von 93 Prozent das stärkste Buchungswachstum unter den betrachteten Reisezielen. Warschau folgt mit einem Anstieg von 47 Prozent, während die kroatische Küstenstadt Rijeka um 32 Prozent zulegt. Brindisi in Apulien verzeichnet einen Zuwachs von 26 Prozent, gefolgt von Pula mit neun Prozent und Bologna mit neun Prozent. Auf globaler Ebene weist Rio de Janeiro ein Wachstum von 21 Prozent auf.

Sekundäre Ziele im Mittelmeerraum gewinnen an Boden

Innerhalb des bestehenden Portfolios registriert Podgorica in Montenegro mit einem Buchungsplus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das höchste relative Wachstum bei den deutschen Urlaubern. Auch sizilianische Ziele verzeichnen einen Nachfrageschub, wobei Palermo um 15 Prozent und Catania um 14 Prozent zulegen. Das kontinentale Wachstum wird durch Wien mit elf Prozent, Skopje mit zehn Prozent, die griechische Insel Zakynthos mit sechs Prozent, Hurghada mit sechs Prozent und Pristina mit drei Prozent ergänzt.

Hinsichtlich der Aufenthaltsdauer präferieren 33 Prozent der Reisenden aus Deutschland eine Länge von sieben bis 13 Tagen. Verlängerte Wochenenden und Kurztrips von drei bis vier Tagen liegen mit einem Anteil von 19 Prozent auf dem zweiten Platz, knapp vor zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalten von 14 bis 20 Tagen mit 17 Prozent und ausgedehnten Urlauben von über 21 Tagen mit 15 Prozent. Kürzere Segmente wie fünf bis sechs Tage mit zehn Prozent oder reine Zwei-Tages-Trips mit sechs Prozent bilden Minderheiten.

Drei von vier Urlaubern buchen langfristig im Voraus

Das zeitliche Planungsverhalten der deutschen Urlauber ist durch einen hohen Vorlauf geprägt, da 75 Prozent ihre Sommerbuchung mehr als drei Monate vor dem Abflug abschließen. Der Buchungsvorlauf zwischen 61 und 90 Tagen macht einen Anteil von 20 Prozent aus, während lediglich fünf Prozent der Verbraucher in einem Fenster von 31 bis 60 Tagen vor dem Abflug buchen. Im europäischen Ländervergleich führt Portugal mit einem Frühbucheranteil von 78 Prozent vor Frankreich mit 76 Prozent, Deutschland mit 75 Prozent, Großbritannien mit 73 Prozent, Spanien mit 72 Prozent und Italien mit 71 Prozent.

Betty Lemeßier, Communications und PR Manager DACH/Nordics, erklärt dazu: "Der Reisesommer 2026 steht ganz im Zeichen der Entdeckungslust. Deutsche Urlauber kombinieren die vertrauten Klassiker im Mittelmeerraum mit einer wachsenden Offenheit für andere Destinationen. Der deutliche Zuwachs bei Reisezielen wie Lanzarote und Podgorica zeigt, dass neben etablierten Favoriten auch weniger bekannte Orte zunehmend an Attraktivität gewinnen. Dieses hohe Reiseinteresse spiegelt sich auch im Buchungsverhalten wider: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen sichert sich ihren Sommerurlaub bereits mehr als drei Monate im Voraus - ein Zeichen für die anhaltend hohe Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres."

Ausländische Gäste wählen Berlin und München als Hauptziele

Deutschland fungiert im Sommer ebenfalls als Reiseziel für internationale Gäste, wobei das größte Kontingent mit 20 Prozent des gesamten Inbound-Volumens aus Spanien stammt. Es folgen Reisende aus der Schweiz mit 13 Prozent, Frankreich mit 12 Prozent, Österreich mit und elf Prozent, Großbritannien mit acht Prozent und Italien mit acht Prozent. Als Zielorte innerhalb Deutschlands dominieren urbane Zentren, angeführt von Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Spanische Gäste bevorzugen dabei Berlin, München und Hamburg, während Schweizer Reisende München, Berlin und Frankfurt wählen und französische Urlauber am häufigsten nach Hamburg, Berlin und Düsseldorf reisen.


 

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