SunExpress bringt im Sommer Virtual-Reality-Entertainment ins Flugzeug

| Tourismus Tourismus

Die Fluglinie SunExpress bietet während der Sommersaison in einigen Maschinen Bordunterhaltung über Virtual-Reality-Brillen an. Das Konzept wurde gemeinsam mit dem Startup Inflight VR umgesetzt und wird ab Ende Mai sukzessive auf Flügen angeboten, die ab Antalya zu Zielen innerhalb Europas starten, darunter Deutschland, Österreich und Schweiz.

Die Virtual-Reality-Brillen stehen dann an Bord der Flugzeuge gegen eine Gebühr von acht Euro zur Verfügung und bieten den Passagieren ein 360-Grad-Unterhaltungserlebnis: Von Blockbustern mit Kinofeeling über Destinations-Dokumentationen bis hin zu Entspannungs-Clips. Die gesamten Unterhaltungsinhalte sind dabei auf den Brillen gespeichert, die Passagiere benötigen kein WiFi oder eigenes mobiles Endgerät.
 

„Mit der Einführung von VR-Entertainment schreiben wir das nächste Kapitel in unserer Innovationsstory“, ist Peter Glade, Chief Commercial Officer bei SunExpress, überzeugt. „Unsere Zusammenarbeit mit Inflight VR bietet uns eine flexible, kosteneffiziente und logistisch überzeugende Lösung. Wir sind stolz darauf, unseren Passagieren im Sommer diese Möglichkeit auf zahlreichen Flügen ab Antalya anbieten zu können.“

„Wir glauben an das gewaltige Potenzial, das VR besitzt, die Art und Weise zu ändern, wie Passagiere Medien erleben und Orte und Plätze entdecken. Zudem glauben wir an den zusätzlichen Wert und die Möglichkeiten, die VR Unternehmen wie SunExpress bietet, um mit den Kunden auf neue Weise zu interagieren und zusätzliche Einnahmequellen zu generieren“, so Raphael Baumann, Chief Commercial Officer bei Inflight VR.

Virtual Reality an Bord von Flugzeugen zu bringen, erfordert ein hohes Level an Aufwand bei der Technologieintegration: Man muss flexible Integrationsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig Sicherheitsvorkehrungen in der Kabine beachten. Zudem gilt es, Aspekte zu berücksichtigen, die sich nachteilig auf die VR-Benutzerfreundlichkeit auswirken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.