Tourismusverband für deutsche Olympiabewerbung

| Tourismus Tourismus

Der Deutsche Tourismusverband begrüßt die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds, die Bewerbung für die Olympischen Spiele weiter voranzubringen und Gespräche mit dem IOC zu starten.

Norbert Kunz, Geschäftsführer des DTV:

„Aus touristischer Sicht würden wir uns freuen, wenn die Olympischen Spiele 2036 oder 2040 nach Deutschland kämen. Ähnlich wie bei der Fußball-EM im Juni und Juli würde Deutschland als Reiseziel erneut in den Fokus rücken, diesmal sogar noch stärker aus internationaler Sicht: Wenn wie jetzt in Paris über 200 Nationen an Olympia teilnehmen, wird Deutschland auch für Reisende aus diesen Ländern interessant werden.

Deutschland hat bei der EURO 2024 Gastfreundschaft und Weltoffenheit unter Beweis gestellt – und das ist von den Touristinnen und Touristen wahrgenommen und auch wertgeschätzt worden. Auch wenn wir noch nicht abschließend sagen können, in welchem Maße die Tourismuswirtschaft von der Fußball-EM profitiert hat, so haben Umfragen unter unseren Mitgliedsstädten, die Austragungsorte der EM waren, ein durchweg positives Bild gezeichnet: hohe Auslastung bei den Hotels und Ferienwohnungen sowie mehr Umsatz in der Gastronomie und im Einzelhandel.

Internationale Sportevents sind jedoch nicht nur ein guter Motor für die Wirtschaft, sondern zahlen vor allem auch auf das Image Deutschlands als attraktives Reiseziel ein.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.