Tourismuszahlen in Schleswig-Holstein steigen

| Tourismus Tourismus

Schleswig-Holstein kann sich im ersten Quartal des laufenden Jahres über steigende Tourismuszahlen freuen. Dabei bezieht sich die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein auf Zahlen des Statistikamtes Nord. Für das erste Quartal (Januar bis März) ergibt sich mit insgesamt 1 387 948 Ankünften ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 und mit fast 5 Millionen Übernachtungen ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 2 390 909 Übernachtungen wurde im März 2024 ein Plus von 24,6 Prozent ermittelt.

Allzu früh freuen wollte sich Schleswig-Holsteins Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (CDU) jedoch nicht. «Es wäre verfrüht, jetzt schon das touristische Jahr als neues Best-off-Tourismusjahr zu deklarieren», sagte der 52-Jährige in einer Pressemitteilung der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein am Donnerstag. «Aus den aktuellen Studien wissen wir, dass das Reiseverhalten sich zurzeit verändert, Urlaube anders gestaltet werden, Zweit- und Dritturlaube teils entfallen. Das Geld sitzt nicht mehr so locker wie in früheren Jahren.» Wichtig sei, so Madsen, dass die Qualität des Angebotes trotzdem weiter verbessert werde. Dies seien Investitionen in die Zukunft. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.

Die USA stehen mit jährlichen Ausgaben von über 395 Milliarden US-Dollar an der Spitze des globalen Geschäftsreisemarktes, während Deutschland die führende Position in Europa einnimmt. Die Branche sichert allein in den Vereinigten Staaten rund sechs Millionen Arbeitsplätze.

Sylt kündigt für die Saison 2026 neue Verkehrsverbindungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomieprojekte an. Laut Mitteilung reichen die Neuerungen von Bahn- und Flugangeboten bis zu neuen Restaurants und Freizeitprojekten.

Der Reisekonzern TUI reagiert auf die hohe Nachfrage nach Urlauben in Südeuropa und bietet im April zusätzliche Flüge nach Spanien und Griechenland an. Damit stehen Reisenden ab fünf deutschen Flughäfen rund 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

Anfang März ist der neu gestaltete Internetauftritt des bundesweiten Kennzeichnungs- und Informationssystems „Reisen für Alle“ vorgestellt worden. Nach Angaben der Verantwortlichen richtet sich die überarbeitete Website sowohl an touristische Betriebe als auch an Reisende.

Der deutsche Reisemarkt erreicht mit 87,9 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord. Während die Reisedauer leicht sinkt, gewinnen Fernreisen, Kreuzfahrten und Flugreisen laut aktuellen Daten des Deutschen Reiseverbandes weiter an Bedeutung.

Die Deutschen haben 2025 so viel Geld für Urlaub ausgegeben wie nie zuvor. Neue Daten des Deutschen Reiseverbandes zeigen steigende Umsätze, mehr Fernreisen und eine wachsende Nachfrage im Kreuzfahrtmarkt.

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland meldet einen Rekordwert an Beschwerden. Reisefrust bleibt der häufigste Anlass für Verbraucheranfragen, wobei die Zahl der Beratungen in Deutschland im vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegen ist.

Die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP für das Jahr 2026 weist Deutschland als eines der günstigsten Campingländer Europas aus. Besonders bei Luxusstandorten und Küstenlagen profitiert der Markt von einer stabilen Preisstruktur im Vergleich zu Südeuropa.