Touristen dürfen bald wieder auf die Malediven

| Tourismus Tourismus

Ausländische Touristen dürfen ab Mitte Juli wieder auf die Malediven reisen. Das gab der Präsident des Inselstaates bekannt. Es gebe dann kostenlose 30-Tage-Visa direkt bei der Einreise. Dazu benötigen Urlauber demnach eine Hotelbuchungsbestätigung und am Flughafen müssen sie eine Maske tragen.

Bei der Ankunft wird die Temperatur gemessen. Sollten Reisende Covid-19-Symptome zeigen, müssen sie und ihre Begleiter einen entsprechenden Test auf eigene Kosten machen. Zudem gibt es stichprobenartige Tests, die aber kostenlos für die Urlauber sind. Bei einem positiven Resultat, muss man in Quarantäne - in einer staatlichen Einrichtung oder im gebuchten Hotel, sofern dieses entsprechende Einrichtungen hat.

Vorerst dürfen Touristen während des ganzen Aufenthalts die Unterkunft nicht wechseln. Alle Unterkünfte für Reisende müssen der maledivischen Tourismusbehörde einen Sicherheitsplan vorlegen. Vor der Abreise gibt es die Möglichkeit für einen weiteren Virus-Test.

Auf den Malediven sorgt der Tourismus nach Angaben des Landes für ein Drittel der Staatseinnahmen. Ende März hatte das Land aufgehört Touristenvisa auszustellen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Perseiden: Sternennacht mit Zugspitzbahn

Jedes Jahr im Juli und August kreuzt die Erde den Meteorstrom der Perseiden. In diesem Jahr bietet die Tiroler Zugspitzbahn die Möglichkeit, die Sternschnuppennacht bei einer Multivisionsshow mit zwei Astro- und Panoramafotografen zu erleben.

Deutsche verzichten in diesem Sommer eher auf Urlaub als Österreicher und Schweizer

In aktuellen Umfragen unter Deutschen, Schweizern und Österreichern hat YouGov nach den jeweiligen Sommerurlaubsplänen gefragt und was die größten Sorgen in Zeiten von Corona sind.

Slow Travel: Die Vorteile des langsamen Reisens

Wer langsam unterwegs ist, sieht mehr: «Slow Travel» will weg von der Hektik und Oberflächlichkeit des gegenwärtigen Reisens. Kann dieser Ansatz durch Corona bald mehr Menschen überzeugen?

Sommerferien in Europa trotz Corona: Die Regeln in den Urlaubsländern

Einige Bundesländer sind schon länger in den Sommerferien, andere sind gestartet oder folgen in den nächsten Tagen und Wochen. In der Corona-Pandemie nimmt die Zahl möglicher Reiseziele in Europa wieder zu. Doch welche Regeln gelten in den Urlaubsländern? Ein Überblick.

Fraport ringt weiter mit Corona-Folgen

Die Corona-Pandemie belastet den Flughafenbetreiber Fraport trotz der Lockerungen bei den Reisebestimmungen weiter stark. Zumindest besserte sich die Lage im Juni aber im Vergleich zu den beiden Vormonaten etwas.

Mallorca mit weitreichender Maskenpflicht

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln soll wegen der Corona-Pandemie eine weitgehende Maskenpflicht in Kraft treten. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von 100 Euro. Einen Stornoanspruch haben Urlauber deshalb aber nicht.

Stausaison: Ferien bald in 14 Bundesländern

Fast ganz Deutschland ist in den Sommerferien, und wegen der Corona-Pandemie zieht es viele Urlauber zu Inlandsreisezielen. Ohne Verzögerungen geht es am Wochenende für Autofahrer kaum voran, erwarten die Automobilclubs ADAC und ACE.

Corona-Tipps für den Start in den Urlaub

Zahlreiche Reiseziele der Deutschen wie Spanien mit Balearen und Kanaren, Griechenland, Portugal oder Kroatien können wieder bereist werden. Immer im Blick: Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, um mögliche Corona-Infektionen zu verhindern.

Römischer Limes soll Unesco-Welterbe werden

46 Welterbe-Stätten gibt es in Deutschland - der Niedergermanische Limes soll dazu kommen. Dieses Jahr werden Gutachter der Unesco erwartet. Ob die Aufnahme 2021 stattfinden kann, ist ungewiss. Das Coronavirus hat den Plan des Komitees durcheinander gebracht.

Party am Ballermann ohne Masken und ohne Abstand schockiert Mallorca

Hunderte Urlauber aus Deutschland sollen am Ballermann auf Mallorca Party gemacht haben, ohne sich um die derzeit in Spanien geltenden Corona-Regeln zu scheren. Die wenigen Menschen, die Maske trugen, seien zum Teil ausgelacht worden, berichteten Medien.