TripAdvisor präsentiert die besten Reisetipps der LGBTQ+ Community

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Vor 50 Jahren markierten die Stonewall-Unruhen den Beginn einer sich seither stetig weiterentwickelnden Lesben- und Schwulenbewegung. Zu Ehren dieses Meilensteins hat sich TripAdvisor mit der International LGBTQ + Travel Association (IGLTA) zusammengetan, um 50 Leitfäden für LGBTQ + -freundliche Reiseziele auf der ganzen Welt vorzustellen. Allesamt erstellt von LGBTQ + Bloggern und Reiseexperten mit Tipps für Hotels, Restaurants und Aktivitäten.

Berlin (Tipps von visitBerlin)

Berlins Zentrum der LGBTQ+ -Aktivitäten ist Schöneberg im Südwesten der Stadt, direkt neben dem Stadtzoo. In den 1920er Jahren war das Viertel bekannt für einige der besten Berliner Nachtclubs sowie Restaurants, Cafés und Läden, die insbesondere von der LGBTQ+-Community besucht wurden.

SchwuZ: Das SchwuZ ist für die Berliner LGBTQ+-Szene eine traditionsreiche Anlaufstelle. Seit den Siebzigern engagiert sich das zum Teil ehrenamtlich geführte Projekt für ein buntes Miteinander und bietet neben wilden und ausgefallenen Partys auch vielen weiteren kulturellen Events und Aktionen eine Plattform. Die TripAdvisor-Community empfiehlt den Club wegen seiner „ungezwungenen freundlichen“ Atmosphäre und der „super Musik“.

Bergmannstraße: Die Bergmannstraße ist das Herzstück des Kiez und gilt als eine der buntesten Straßen Berlins. Die lebendige Markthalle, Trödelläden und Modeboutiquen laden zum Stöbern ein. Zahlreiche Cafés und Restaurants schaffen ein internationales Flair. Als „nette, sehr alternative Straße in Kreuzberg mit buntem, schrillem Publikum“ beschreibt ein TripAdvisor-User diesen Berliner Hotspot treffend.

Schwules Museum: Das Schwulen Museum zeigt auf drei Etagen einen Streifzug durch die Geschichte der LGBTQ+-Community. Es ist ein einzigartiger Ort, der die Vielfalt der Kunst, Kultur und Geschichte der LSBTIQ+ Communities widerspiegelt. Die TripAdvisor-Community zeigt sich beeindruckt: „Ein interessanter Besuch, der die Geschichte der Schwulen und Schwulen-Bewegung nachzeichnet. Teilweise skurril, teilweise heiter, teilweise nachdenklich.“

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Brüssel (Tipps vom SpartacusGayGuide)

Bereits seit 2003 dürfen sich gleichgeschlechtliche Paare in Belgien das JA-Wort geben. Damit war das Land das zweite weltweit, dass die Homoehe legalisierte. Seither feiert Brüssel jedes Jahr im Mai einen der ersten Gay Prides des Jahres und die Partyreihe La Demence zieht regelmäßig Europas schwule Klubszene in die Stadt.

9Hotel Sablon: Das kleine Boutiquehotel ist mit seiner Spitzenlage im Zentrum von Amsterdam ideal für Reisende, die die Kunst- Kultur- und LGBTQ+-Szene von Brüssel entdecken möchten, Auch die TripAdvisor-Community bewertet das Hotel positiv: „Das Hotel liegt sehr nahe an der Place du Sablon und seine vielen Restaurants, Bars und Kunstgalerien”, sagt ein User.

LaBelgica: Die Rue du Marché au Charbon/Kolenmarkt, wo sich eine Schwulenbar nach der anderen reiht, stellt das lebendige Zentrum der Brüsseler Szene dar. In der kleinen Gasse, die an Wochenenden brechend voll ist, befindet sich auch die wohl beliebteste aller Schwulenkneipen in Brüssel: Le Belgica. TripAdvisor-User loben die gute Stimmung und die einzigartige Inneneinrichtung der Bar.

Les Galeries Royales Saint-Hubert: Die Galeries Royales Saint-Hubert aus dem Jahr 1847 ist als eine der schönsten Ladenpassagen Europas bekannt, die Mailand und St. Petersburg in nichts nachsteht. Hier lässt es sich wunderbar Kaffee trinken, in teuren Boutiquen stöbern oder Pralinen in einer der Chocolaterien besorgen. Ein TripAdvisor User schwärmt: „Die überdachten Passagen sind ein architektonischer Höhepunkt. Viele kleine und feine Läden, Cafés und Patisserien laden zum Verweilen und Einkaufen ein. Es gibt viel Skurriles zu sehen.“

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Lissabon (Tipps von Queerio!)

Die bunten und vielfältigen LGBTQ-Angebote in Lissabon sind spätestens seit dem Eurovision Song Contest 2018 kein Geheimtipp mehr. Queeres Leben ist hier längst gelebte Normalität: So dürfen gleichgeschlechtliche Paare, dank der liberalen Gesetzte Portugals, seit 2016 sogar Kinder adoptieren.

Bar TR3S Lisboa: Das TR3S bietet eine entspannte und alternative Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlt – auch wenn sich die Betreiber, die auch Veranstalter des jährlichen Lissabon Bear-Prides sind, vornehmlich als Bear-Bar ansehen. Egal ob auf ein gemütliches Feierabendbier im Freien oder zum Flirten in den Abendstunden – auf dem großen Vorplatz der LGBTQ-Location ist immer was los. „Sehr freundliche und entspannte Gay-Bar, hauptsächlich für Bären, aber jeder ist willkommen!“, so ein TripAdvisor-User.

The Late Birds Lisbon: Fußläufig zu den queeren Stadtteilen Bairro Alto und Principe Real liegt dieses schöne, hochwertig renovierte Gay-Hotel mit seinen geräumigen Zimmern. Dass diese etwas hellhörig sind und der Straßenlärm deutlich zu vernehmen ist, lässt sich angesichts des freundlichen Service, des leckeren Frühstücks und der Top-Lage verschmerzen. „Da war man gerade noch mitten im pulsierenden Leben dieser Stadt und schon kann man im ruhigen Garten mit Pool entspannen oder auf der Terrasse ein Getränk zu sich nehmen“, erinnert sich ein TripAdvisor-User.

Fonte da Telha Beach: Am „Beach 19“ trifft sich Lissabons LGTBQ+-Gemeinde, wenn es etwas Meer sein darf. Am schnellsten ist der Strand mit dem Auto zu erreichen, man kann aber genauso die Straßenbahn nehmen. Die TripAdvisor-Nutzer sind vor allem von den vielen Restaurants und Clubs begeistert, die den Strand säumen und zu langen Nächten einladen.

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Mailand (Tipps von reisereporter)

Europas Modemetropole Nummer Eins, Mailand, ist eine der LGTBQ-freundlichsten Reiseziele. Wir zeigen euch die angesagtesten Bars, schönsten Hotels und Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Hotel Berna: Das Hotel am Mailänder Hauptbahnhof liegt unweit der „Via Lecco“, in der Nachtschwärmer eine Vielzahl an schwul und lesbisch orientierten Bars finden. Eine Bewertung auf TripAdvisor bestätigt: „Sehr stilvoll eingerichtetes Hotel mit absolut klasse Frühstücksbuffet. Bei Fragen bzw. Wünschen umgehend kompetente Hilfe auf sehr hohem Niveau.“

Mono: Die Bar in der „Via Lecco“ verzückt mit einem tollen Retro-Ambiente und Specials wie der Cocktail Happy Hour oder einem üppigen Buffet für Hungrige. Die TripAdvisor-Community schwärmt nicht nur über die guten Getränke-Preise, sondern insbesondere auch über die freundliche und offene Atmosphäre für Jedermann.

Brera District: Typisch italienisch mutet das Brera-Viertel mit seinen vielen kleinen Gassen und den zahlreichen guten Bars und Restaurants an. Das historische und künstlerisch angehauchte Viertel ist vom Mailänder Dom aus in nur 15 Minuten zu erreichen. Auch die TripAdvisor-Community empfiehlt das Viertel: „Ein abendlicher Bummel durch das Viertel lohnt sich immer, vor allem bei der Vielzahl der Lokale, die den Besucher hier verwöhnen.“

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Wien (Tipps vom SpartacusGayGuide)

Als Gastgeber des EuroPride 2019 lädt Wien LGBTQ+-Touristen aus aller Welt zu sich ein. Aber auch abseits des Festivals bietet Österreichs Hauptstadt alles, was sich Kulturfans für ein verlängertes Wochenende wünschen.

Kulturhistorisches Museum Wien: Das Kunsthistorische Museum beherbergt die Kulturschätze der Habsburger aus vielen Jahrhunderten: Mumien aus Ägypten, antike Skulpturen, Kostbarkeiten aus Gold und die weltweit größte Sammlung von Gemälden von Pieter Bruegel. Besonderer LGBTQ+ Tipp: Dragqueen Tiefe Kümmernis macht bei einer Sonderführung auf Kunstwerke abseits des heterosexuellen Mainstreams aufmerksam. Termine können über das Museum erfragt werden. „Die schiere Menge und Qualität der Sammlungen ist einfach nur fantastisch. Wegen der sich aufbauenden Warteschlange sollte man aber entweder früh kommen oder die Karte im Netz vorbestellen”, empfiehlt ein User.

Wiener Staatsoper: Die Wiener Staatsoper zählt mit ihrem vielseitigen Repertoire zu den berühmtesten Opernbühnen der Welt. Während des Vienna Prides hisst das Haus jedes Jahr die Regenbogenfahne und begeistert damit nicht nur Opernfans. Ein User fasst diese Weltoffenheit wie folgt zusammen: „150 Jahre alt und kein bisschen in die Jahre gekommen.“

Cafe Savoy Wien: Das Café Savoy am Naschmarkt ist nicht nur ein traditionelles Wiener Kaffeehaus aus der Kaiserzeit, sondern auch eines der bekanntesten schwulen Cafés der Stadt, das seine Gäste mit Regenbogenfahne begrüßt. Riesige Spiegel an den Wänden sind ein besonderer Eyecatcher. „Sehr beliebt bei der Gay-Szene und daher weltweit bekannt. Überaus freundlicher Service. [..] Man kann auch speisen oder nur Cafe trinken“, so ein TripAdvisor-Nutzer.

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