TripAdvisor schießt zurück

| Tourismus Tourismus

Laut eines Berichts der Sunday Times soll ein Drittel aller TripAdvisor-Bewertungen gefälscht sein. Nun wehrte sich das Unternehmen und konterte die Vorwürfe in einem Statement: 

Sie würden die ungenaue und irreführende Behauptung, dass ein Drittel der Bewertungen gefälscht sei, vollkommen ablehnen, so TripAdvisor. Diese Behauptung stamme von einer einzigen Firma namens Fakespot – deren Versuche, Bewertungen zu "analysieren", seien jedoch äußerst unzuverlässig und grundlegend fehlerhaft. Fakespot habe nämlich keinen Zugriff auf die wesentlichen technischen Kerndaten, die man benötigen würde, um festzustellen, ob eine Bewertung gefälscht sei oder nicht, erklärte Tripadvisor weiter. Sie hätten diese Daten jedoch und würden sie seit mehr als einem Jahrzehnt nutzen, um Millionen von Bewertungen zu überprüfen. 

Dazu hätten sie erheblich in Technologien und Expertise zur Betrugserkennung investiert, um gefälschte Bewertungen zu verhindern. Und darin seien sie auch sehr erfolgreich. So hätten sie in den letzten Jahren mehr als 60 Websites zum Erliegen gebracht. Wie das Überprüfungssystem genau funktioniert, erklärt das Unternehmen hier

Abschließend machte Tripadvisor noch einmal deutlich, dass sie die Experten darin seien, gefälschte Bewertungen zu finden. Und eben nicht Fakespot. Deren Geschäftsmodell hänge davon ab, Nutzer davon zu überzeugen, dass man Bewertungsseiten nicht vertrauen könne. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Airbnb-Analyse zeigt, welche naturnahen Ziele in Deutschland im Sommer 2026 bei Reisenden besonders an Beliebtheit gewonnen haben. Dabei dominieren Regionen am Bodensee sowie Standorte an Nord- und Ostsee.

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.