Tripadvisor wird sozial und persönlich 

| Tourismus Tourismus

Tripadvisor hat ein neues Nutzererlebnis auf der Webseite und Mobil vorgestellt. Aktuell in einer Betaversion verfügbar, will sich das Unternehmen so zur am stärksten personalisierten und vernetzten Reise-Community entwickeln.

Die sozialen Tools versorgen die Reisenden mit Inspirationen, damit diese mit relevanteren Ratschlägen planen und buchen können. Zudem erhalten sie Informationen von Nutzern und Experten, denen sie vertrauen. Tripadvisor erweitert die eigene Community dazu über Reisende hinaus und umfasst dann auch Marken, Social-Media-Influencer, Medien und Freunde. Reisende können dann jenen Einzelpersonen oder den Erstellern von Inhalten folgen, die genau für sie relevante Informationen teilen.

Die Mitglieder werden zudem in der Lage sein, neue Formen von Inhalten zu sehen und selbst zu erstellen, einschließlich Fotos, Videos und Artikel. Mitglieder können zudem „Reisen“ erstellen, dazu gehören detaillierte Reiseführer, Reiserouten oder einfach Wunschlisten von Aktivitäten, die sie auf Reisen unternehmen wollen. Diese Trips können privat erstellt und für den persönlichen Gebrauch gespeichert oder mit der Community geteilt werden.

Mit dem sogenannten "Reise-Feed" finden Mitglieder bei der Reiseplanung dann die entsprechenden Informationen. Während des gesamten Planungsprozesses können sich die Mitglieder von ihren Freunden, ihrer Familie und vertrauenswürdigen Experten beraten und inspirieren lassen.

Sobald sich ein Mitglied bei der Tripadvisor-App oder -Website anmeldet, wird seine Homepage in einen persönlichen Informations-Feed umgewandelt. Bei der Suche nach einem bestimmten Reiseziel grenzt der Feed automatisch den Umfang der Informationen ein, die zu diesem bestimmten Ort angezeigt werden. Zum Beispiel können Mitglieder, die eine Reise nach Paris planen, einen Artikel über das beste Restaurant der Stadt, die Reisetipps eines Influencers sowie die Bewertung eines Freundes etwa über ein neues Hotel nahe dem Eiffelturm sehen. Weitere Details dazu gibt es hier im Video: 
 

„Tripadvisor ist bereit, die Reisebranche erneut nachhaltig zu aufzurütteln, weil wir eine so personalisierte und vernetzte Community schaffen", sagt Stephen Kaufer, CEO und Mitbegründer. „Das neue Tripadvisor ist eine Reise-Webseite, die sozialgestützte Tools, großartige Inhalte sowie unsere bestehenden Buchungsfunktionen zusammenbringt. So wird die Freude am Planen und Entdecken zusammen in einem einzigen Erlebnis vereint. Wir unterstützen unsere Mitglieder bei jedem Schritt ihrer Reise, weil Tripadvisor persönlicher, inspirativer und nützlicher wird.“

Ein neues Publikum für Marken und Medien

Mehr als 500 Socia Media-Influencer, bekannte Verbrauchermarken, Medien- und Reisepartner sind bereits an die Betaversion angeschlossen und aktiv. Zusätzlich zu den Content-Erstellern, die der Plattform beitreten, wird das TripadvisorTeam bestehend aus Destinations-Experten und Marken der Tripadvisor Media Group mit ihren jeweiligen Profilen zur neuen Webseite-Erfahrung beitragen. Diese Partner haben bereits damit angefangen, Hunderte von inspirierenden und hilfreichen Reisebeiträgen zu erstellen, die Anzahl ihrer Follower zu vergrößern und wertvolles Feedback zur Verbesserung dieses Nutzererlebnisses zu geben.

Mitglieder können dabei Marken folgen, für die sie sich interessieren, wie National Geographic, Condé Nast Traveler, Travel Channel, Business Insider & Insider Guides, PopSugar, Great Big Story (CNN Travel), Pandora Music, GoPro, Goop, NYC & Company (über Reise-Website für Verbraucher nycgo.com), Nashville Music City, The Knot und viele mehr.

Mitglieder werden auch in der Lage sein, beliebten Social-Media-Influencern zu folgen, wie zum Beispiel Giada De Laurentiis (Köchin und TV-Moderatorin) und Reise-Bloggern wie TravelBabbo und The Points Guy. Aus dem deutschsprachigen Raum sind u.a. folgende beliebte Influencer und Reise-Blogger in der Betaversion am Start: GoodMorningWorld, Meerblog, Reisehappen, 22Places, Indojunkie, Happybackpacker, Help Tourists in Paris, Fernwehblog, TheHappyJetlagger, Breitengrad53, WeTravelTheWorld, Germanbackpacker, Reisebloggerin.at, Feel4Nature, PureGlamTV uvm. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.

Der Edersee ist mitten in den Ferien nur noch zu rund einem Fünftel gefüllt. Wassersport geht kaum noch, Betriebe melden teils 50 Prozent Umsatzminus. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.