Trivago übernimmt weekend.com

| Tourismus Tourismus

Der deutsche Hotelvermittler Trivago hat das Düsseldorfer Unternehmen weekengo zu 100 Prozent übernommen. Damit gehört Trivago nun auch die Reiseplattform weekend.com, die sich ausschließlich auf Wochenendausflüge spezialisiert hat. Der Zusammenschluss ermögliche es Trivago, seine Marketing- und Produktexpertise auf die Marke weekend.com anzuwenden und gleichzeitig Synergien mit den bestehenden Produkten von Trivago zu nutzen, teilte das Unternehmen mit.

„Trivago ist der richtige Partner, um unsere Mission voranzutreiben“, sagte Tobias Boese, Mitbegründer und CEO von weekengo. Er freue sich darauf, gemeinsam mit Trivago „auf unseren Errungenschaften aufzubauen, unsere Produkte zu verbessern und sie mehr Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.“

„Da wir uns darauf konzentrieren, unser Angebot zu erweitern, um Reisenden nicht nur großartige Angebote für Unterkünfte zu bieten, sondern auch großartige Ideen und Inspirationen, um ihnen zu helfen, die Welt zu erleben, war die Partnerschaft mit weekend.com ein logischer Schritt“, erklärte Axel Hefer, CEO von Trivago.

Mit einem weltweiten Bestand bietet weekend.com Reisepakete an, die auf Kurzreisen und Wochenendausflüge vor allem in Europa und den USA optimiert sind. Mit seinen Apps und Websites können Reisende relevante Angebote und Ziele nach individuellen Vorlieben durchsuchen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.