TUI China nimmt Geschäft wieder auf

| Tourismus Tourismus

TUI China nimmt den Geschäftsbetrieb wieder auf und bietet Inlandsreisen für Urlauber in China an. Drei Monate nachdem die Tochtergesellschaft des TUI Konzerns den Verkauf von Reisen vollständig einstellen musste, bietet TUI ab sofort unter dem Produktnamen "TUI Selection" vor allem Kurzreisen in die Berge und in chinesische Strandresorts an. Auch Programme in der Nähe von größeren Städten sind im Portfolio enthalten. Damit finden Tourismus und Flugreisen in China wieder statt.

"Unsere Büros in Peking und Shanghai waren auch während der Krise im Einsatz, Reisen durften aber nicht verkauft werden. Jetzt sehen wir einen deutlichen Nachholbedarf bei Urlaubsreisen. TUI China wird sein Angebot in den nächsten Wochen Schritt für Schritt erweitern", erklärte TUI Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen mit Blick auf das Geschäft der TUI-Tochter in Asien.

China war das erste Land mit dem Coronavirus und strengen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Jetzt befindet sich das Land auf dem Weg zurück zur Normalität und es ist Chinesen erlaubt innerhalb des eigenen Landes zu reisen. TUI China hat für ihre Kunden unter anderem Programme in der Nähe von Peking und Shanghai, aber auch nach Sanya auf der Urlaubsinsel Hainan, zusammengestellt. Zudem stehen Ziele in bekannten Berg- und Naturregionen zur Verfügung. Die Sicherheit der Gäste habe dabei weiterhin oberste Priorität, so das Unternehmen. Bei der Zusammenstellung des TUI Selection Portfolios wurde darauf geachtet, dass die Hotels alle Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Reisende erfüllen. Zudem wurden nur die Reiseziele in Betracht gezogen, in denen die Pandemie vollständig unter Kontrolle gebracht worden ist.

"Auch in Deutschland und Europa haben Reisen und Urlaub weiter erhebliche Relevanz für die Menschen - trotz der Einschränkungen und Beschränkungen. Der Verkehr auf unseren Online-Seiten liegt bei 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, obwohl aktuell keine Reisen möglich sind. Auch die Buchungseingänge für 2021 bewegen sich auf einem erfreulichen Niveau. Wir müssen jetzt gut aus der Krise herauskommen. Der Tourismus innerhalb Europas braucht eine verlässliche Perspektive und schrittweise mit ersten Ländern die Öffnung. Die EU und die Mitgliedsstaaten sollten einen Fahrplan für Reisen innerhalb Europas entwickeln und den Urlaub 2020 möglich machen. Dazu gehört eine Öffnung mit Tourismus und Flugreisen in Länder und Regionen Europas, die gute Fortschritte erreicht haben und die von sich aus um die Rückkehr der Urlauber werben, wie Griechenland, Zypern, Portugal, die Balearen, Österreich oder Bulgarien. Der Urlaub im eigenen Land ist ein Angebot, sollte aber nicht die einzige für Antwort für Europa und die Europäer sein", so TUI-Chef Joussen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.