Tui lässt Gäste Wunschzimmer buchen

| Tourismus Tourismus

Auch der größte Reisekonzern Europas setzt auf die Digitalisierung. Diese erlaube ihnen, ihren rund 21 Millionen Kunden individuellere und passgenaue Angebote zu machen, wie Tui-Chef Fritz Joussen nun im Interview mit der Rheinischen Post verriet. Ein Beispiel sei die Wahl des Hotelzimmers. Dieser Service werde bereits in Hotels in der Türkei angeboten, in den nächsten Jahren solle dies aber in fast allen Tui-Häusern möglich sein. 

Doch auch sonst bewegt sich der Konzern in Richtung Zukunft. Schon heute sei der Online-Check-In bei Tui Blu und bei Robinson im Programm. In wenigen Jahren werde es zudem in den meisten Häusern möglich sein, per Smartphone einzuchecken, wie Joussen im RP-Interview erklärte. So solle auch eine Abreise ganz ohne Besuch der Rezeption möglich werden. 

Ein weiterer großer Zukunftsmarkt seien zudem die Aktivitäten und Serviceleistungen vor Ort. Aus diesem Grund wurde bereits im September das Mailänder Startup Musement gekauft, welches nun in die Tui-App integriert werden soll. Durch den Ausbau von Musement könnte Tui so zum führenden volldigitalisierten Anbieter für Ausflüge und Aktivitäten auf der Welt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.