USA verlieren 155 Milliarden Dollar Umsatz durch Einbruch bei ausländischen Gästen

| Tourismus Tourismus

Jüngsten Untersuchungen des World Travel & Tourism Council (WTTC) zufolge dürften der US-Wirtschaft durch den Zusammenbruch des internationalen Reiseverkehrs 155 Milliarden Dollar verloren gehen. Dies entspricht einem Verlust für die amerikanische Wirtschaft von 425 Millionen Dollar pro Tag.

Laut dem WTTC-Bericht zu den wirtschaftlichen Auswirkungen waren im Jahr 2019 in den USA 16,8 Millionen Arbeitsplätze in der Reise- und Tourismusbranche angesiedelt, was 10,7 Prozent der gesamten Arbeitskraft entspricht.

Gloria Guevara, Präsidentin und CEO des WTTC, sagte: "Der durch die Pandemie verursachte Mangel an internationalen Besuchern in den USA könnte mehr als 155 Milliarden Dollar allein in der US-Wirtschaft vernichten. Es könnte Jahre dauern, bis sich die Branche wieder erholt. Die Krise könnte auch die Position New Yorks als eines der weltweit führenden Drehkreuze für Geschäfts- und Freizeitreisen bedrohen.“

"Eine internationale Koordination zur Wiederaufnahme des transatlantischen Reiseverkehrs würde dem Reise- und Tourismussektor Auftrieb geben. Sie käme Fluggesellschaften und Hotels, Reisebüros und Reiseveranstaltern zugute und würde die Millionen von Arbeitsplätzen beleben, die von internationalen Reisen über den Atlantik abhängen.

Zwischen 2016 und 2018 hatten Reisende aus Kanada (26 Prozent) und Mexiko (24 Prozent) den größten Anteil an den Ankünften in den USA , Großbritannien folgt mit 6 Prozent an dritter und Japan mit 5 Prozent an vierter Stelle.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.