Vegan über den Wolken - Emirates verzeichnet Anstieg veganer Mahlzeiten um 40 Prozent

| Tourismus Tourismus

Emirates verzeichnete 2023 einen Nachfrageanstieg nach pflanzlichen Gerichten bei den Fluggästen um 40 Prozent. Die Fluggesellschaft serviert seit den 1990er Jahren vegane Mahlzeiten und hat insgesamt über 300 vegane Gerichte im wechselnden Angebot. In den kommenden Monaten wird Emirates eine Reihe neuer veganer Gerichte auf den Flügen sowie in den Flughafenlounges einführen.

Im Jahr 2023 servierte Emirates über 450.000 pflanzliche Mahlzeiten an Bord, ein deutlicher Anstieg gegenüber 280.000 veganen Essen im Vorjahr. Die Nachfrage nach veganen Gerichten ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr, entsprechend dem Passagieraufkommen, um 40 Prozent gestiegen. In einigen Regionen hat der Konsum das Passagierwachstum übertroffen, darunter Afrika mit einem zusätzlichen Anstieg von vier Prozent, Südostasien mit einem Anstieg von fünf Prozent sowie im Nahen und Mittleren Osten mit einem deutlichen Anstieg von 34 Prozent. Insbesondere auf den Flügen nach China, Japan und auf die Philippinen gab es eine signifikant höhere Nachfrage nach veganen Gerichten. Der größte Anstieg des veganen Verzehrs an Bord erfolgte in der Economy Class.

Um auf die Nachfrage zu reagieren, wird Emirates im Laufe des Jahres eine Auswahl neuer veganer Hauptgerichte, neue vegane Snacks, wie Obstmuffins und vegane Pizza, sowie eine Reihe köstlicher Desserts, darunter Schokoladen-Pekannuss-Torte, Pistazien-Himbeer- und Himbeer-Tonka-Torte, in das Menü aufnehmen. Vegane Optionen können entweder vorbestellt oder in der First Class sowie in den Emirates Lounges auch direkt bestellt werden. Bis zu 24 Stunden vor Abflug können Passagiere auf allen Emirates-Flügen und in allen Kabinenklassen vegane Mahlzeiten ordern.

Vegane Zutaten aus aller Welt

Emirates setzt weiterhin auf Produkte, die aus allen Teilen der Welt bezogen werden. Die Fluggesellschaft verwendet auch frischen, lokal angebauten Grünkohl und Salat von Bustanica in Dubai, der weltweit größten vertikalen Hydrokultur-Farm und ein Joint-Venture von Emirates Flight Catering. Die Bustanica-Produkte werden ohne Pestizide, Herbizide oder andere Chemikalien angebaut, und Passagiere der First und Business Class können in einigen Gerichten frisches Blattgemüse genießen, darunter Blattsalate, Rucola, gemischte Salate und Spinat.

Geschichte der veganen Küche und Emirates      

Emirates serviert seit den 1990er Jahren vegane Mahlzeiten. Ursprünglich hatte sich der Bedarf an veganen Speisen auf bestimmte Strecken wie nach Addis Abeba, wo äthiopisch-orthodoxe Gläubige zu bestimmten Zeiten des Jahres nur vegane Mahlzeiten verzehren, oder auf Regionen beschränkt, in denen mehrere Religionen eine pflanzliche Ernährung verfolgen. In den letzten Jahren haben vegane Gerichte verstärkt auf Strecken nach Europa, in die USA, nach Australien und Großbritannien an Beliebtheit gewonnen.

Vegane Küche in jeder Kabinenklasse

In der Economy Class können Passagiere aus Gerichten wie Kichererbsen-Crêpe gefüllt mit Karotten, Paprika, Pilzen und Tomaten-Concasse, einer Kürbis-Frittata, Tofu-Tikka-Masala oder einem herzhaften Kichererbsen-Kohl-Eintopf mit Petersilien-Pilaw-Reis und Babyspinat auswählen. Zu den veganen Desserts gehören Kokosnussmousse mit Mangokompott, saftiger Bananenkuchen mit Schokoladenstreuseln sowie Schokoladenpudding mit Kakaoboden. In der Premium Economy Class können Menüs wie Jackfruit-Curry mit Basmatireis oder ein reichhaltiger Kürbis-Esskastanien-Eintopf bestellt werden, gefolgt von einem Schokoladen-Tofu-Cheesecake oder einem süßen Himbeer-Parfait mit Orangenkompott. In der Business Class wird eine Reihe kreativer Gerichte angeboten, darunter gerösteter Blumenkohl mit Urkorn, Liebstöckel-Pesto mit karamellisierter Birne oder Ragout aus asiatischem Tofu und Shitakepilzen mit Glasnudeln. Auf Passagiere, die noch Platz für ein Dessert haben, wartet ein tropischer Kokosnuss-Ananas-Kuchen oder ein Schokoladen-Cheesecake verfeinert mit dunkler Schokolade und Erdbeerkompott.

First-Class-Passagiere werden mit gehobener veganer Küche verwöhnt, darunter cremiger Polentakuchen mit Thymian-Pilz-Ragout, sautiertem Spinat und reichhaltigem Wurzelgemüse-Jus. Zu den aromatischen Gerichten gehören Auberginen-Curry mit gebratenem Reis und Kurkuma-Kartoffeln mit einem Schuss Kokosnuss und Minz-Chutney. Die Desserts zeichnen sich durch raffinierte Kontraste aus, wie bei der fein-herben Rhabarber- und Erdbeer-Charlotte, Chantilly-Creme mit Himbeer-Gebäck oder dem warmen Schokoladenkuchen mit gesalzener Karamellsauce und geschlagener Cashew-Creme.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die DZT präsentiert ihre globale Strategie für 2026. Mit vier Hauptkampagnen und einem klaren Fokus auf Kulinarik, Stadtkultur und Nachhaltigkeit will die Organisation das Rekordniveau der touristischen Wertschöpfung von über 78 Milliarden Euro weiter sichern und ausbauen.

Eine Analyse von Fit Reisen identifiziert die führenden Hamams in Deutschland. Das Ranking liefert Einblicke in die Qualitätsstandards der Branche und zeigt, welche Betriebe durch authentische Rituale und Kundenzufriedenheit überzeugen.

Der aktuelle Kurtaxen-Check 2026 offenbart große preisliche Diskrepanzen zwischen deutschen Ferienregionen. Während die Nordseeinseln die preisliche Spitze anführen, haben über 60 Gemeinden ihre Abgaben teils drastisch erhöht.

Eine Auswertung von Google-Rezensionen zeigt die Qualitätsunterschiede an deutschen Hauptbahnhöfen. Während touristisch geprägte Stationen und Stadtstaaten glänzen, fallen einige Großstädte und regionale Knotenpunkte aufgrund von Sauberkeitsmängeln deutlich ab.

Sachsens Tourismus verzeichnet 2025 leichte Einbußen. Doch Chemnitz und Umgebung profitieren von einem Ass im Ärmel. Hoffnung macht steigendes Interesse aus Ostasien.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.

Ein neuer Trendreport von Accor und Globetrender prognostiziert für 2026 einen Wandel im Reiseverhalten: Deutsche Urlauber suchen verstärkt nach emotionaler Resonanz, authentischen Erlebnissen und der Vereinbarkeit von gewohntem Lifestyle und Reisen.

Eine Reise nach Helgoland buchten 2025 weniger Urlauber als im Jahr davor. Die Tourismusdirektorin nennt die Gründe und gibt einen Ausblick auf zwei besondere Daten in diesem Jahr.

Der europäische Tourismus zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähig. Während die Besucherzahlen moderat steigen, nehmen die Ausgaben deutlich zu. Trends wie Reisen in der Nebensaison und das Interesse an nordeuropäischen Zielen prägen das Bild, während für 2026 starke Impulse aus Asien erwartet werden.