Venedig darf Eintrittsgeld verlangen

| Tourismus Tourismus

Beim Stichwort „Overtourism“ ist Venedig immer vorne mit dabei. Künftig kann die Lagunenstadt deshalb eine Art Eintrittsgeld von den Tagestouristen verlangen. Je nach Saison werden dann 2,50 bis 10 Euro fällig. Von der neuen Maßnahme sind ausschließlich die Tagestouristen betroffen. Zugutekommen soll das Geld der Stadtreinigung. Wie der Hotelverband Federalberghi laut FAZ mitteilte, sei es gerecht, wenn nicht nur die Hotelgäste die Rechnung zahlen. Ihre Städte seien Museen. Und wie in Museen sei es richtig, eine Eintrittskarte zu kaufen, so der Verbandspräsident. 

Die Lagunenstadt besuchen jedes Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Touristen. Vor allem die Tagesausflügler werden laut Frankfurter Allgemeinen kritisch betrachtet, da sie weder in der Stadt essen noch andere Beiträge bezahlen. Die venezianische Regelung findet auch in weiteren Städten des Landes Anklang. So unterstützt auch der Bürgermeister von Florenz die Initiative und forderte ein nationales Gesetz, das für jede Kunststadt gelte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.