Vereinbarung mit Gläubigern: CWT vor Pleite gerettet

| Tourismus Tourismus

Die Reisemanagement-Plattform CWT wurde von der Corona-Pandemie hart getroffen. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine Vereinbarung mit Gläubigern getroffen wurde, die über 90 Prozent der ausstehenden Verbindlichkeiten ausmacht. Die Vereinbarung ermöglicht es, das Geschäft zu rekapitalisieren und die finanzielle Position von CWT zu stärken. So werden nun 350 Millionen US-Dollar an neuem Eigenkapital in das Geschäft eingebracht und Schulden um fast 900 Millionen US-Dollar reduziert. 

"Dies sind großartige Neuigkeiten für CWT und unsere Stakeholder, die erhebliche finanzielle Ressourcen für das weitere Wachstum und die Entwicklung unseres Geschäfts bereitstellen“, so Michelle McKinney Frymire, Chief Executive Officer von CWT. "Dies ist eine wichtige und spannende Zeit für Reisen, da die Branche erstmals seit Beginn der Pandemie einen deutlichen Anstieg der Nachfrage verzeichnet. Während wir die Betriebskapazitäten erhöhen, um unsere Kunden auch während der Erholung zu bedienen, verfolgen wir weiterhin unsere strategischen Ziele, einschließlich der Förderung von Innovationen und der Bereitstellung branchenführender Lösungen. Wir freuen uns, mit Unterstützung unserer Finanzpartner voranzukommen, die die neuen Mehrheitseigentümer von CWT werden und ihr Vertrauen in den Markt, CWT und unsere Strategie und Dienstleistungen unterstreichen."

McKinney Frymire fügte hinzu: „Die Umsetzung dieser Vereinbarung wird es uns ermöglichen, die Pandemie zu überwinden, Investitionen zu beschleunigen und CWT in die Lage zu versetzen, von der bereits eingeleiteten Erholung zu profitieren. Unsere Teams sind der Situation gewachsen und haben trotz der Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche weiterhin die hohen Kundenerwartungen erfüllt.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.