Vereinbarung mit Gläubigern: CWT vor Pleite gerettet

| Tourismus Tourismus

Die Reisemanagement-Plattform CWT wurde von der Corona-Pandemie hart getroffen. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine Vereinbarung mit Gläubigern getroffen wurde, die über 90 Prozent der ausstehenden Verbindlichkeiten ausmacht. Die Vereinbarung ermöglicht es, das Geschäft zu rekapitalisieren und die finanzielle Position von CWT zu stärken. So werden nun 350 Millionen US-Dollar an neuem Eigenkapital in das Geschäft eingebracht und Schulden um fast 900 Millionen US-Dollar reduziert. 

"Dies sind großartige Neuigkeiten für CWT und unsere Stakeholder, die erhebliche finanzielle Ressourcen für das weitere Wachstum und die Entwicklung unseres Geschäfts bereitstellen“, so Michelle McKinney Frymire, Chief Executive Officer von CWT. "Dies ist eine wichtige und spannende Zeit für Reisen, da die Branche erstmals seit Beginn der Pandemie einen deutlichen Anstieg der Nachfrage verzeichnet. Während wir die Betriebskapazitäten erhöhen, um unsere Kunden auch während der Erholung zu bedienen, verfolgen wir weiterhin unsere strategischen Ziele, einschließlich der Förderung von Innovationen und der Bereitstellung branchenführender Lösungen. Wir freuen uns, mit Unterstützung unserer Finanzpartner voranzukommen, die die neuen Mehrheitseigentümer von CWT werden und ihr Vertrauen in den Markt, CWT und unsere Strategie und Dienstleistungen unterstreichen."

McKinney Frymire fügte hinzu: „Die Umsetzung dieser Vereinbarung wird es uns ermöglichen, die Pandemie zu überwinden, Investitionen zu beschleunigen und CWT in die Lage zu versetzen, von der bereits eingeleiteten Erholung zu profitieren. Unsere Teams sind der Situation gewachsen und haben trotz der Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche weiterhin die hohen Kundenerwartungen erfüllt.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Booking.com hat seine Reiseprognosen für 2027 veröffentlicht. Eine Befragung in Deutschland zeigt veränderte Urlaubswünsche – von stimmungsbasierter Reiseplanung über unterschiedliche Budgetvorstellungen bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Fahrradtourismus hat 2025 in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro ausgelöst. Eine neue Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes zeigt zudem, wo weiteres Nachfragepotenzial besteht.

Regen statt Schnee und hohe Betriebskosten: Am Kolben in Oberammergau wird nach 15 Jahren der klassische Wintersportbetrieb eingestellt. Was die Betreiber zu dem Schritt sagen.

Nach dem Spatenstich für die Munich Arena in Freising prognostiziert eine Deloitte-Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen Euro für die Region. Von zusätzlicher Nachfrage sollen auch Hotellerie und Gastronomie profitieren. Zum Projekt gehört ein Tempo by Hilton mit 199 Zimmern.

Center Parcs Deutschland steigerte im Geschäftsjahr 2025/26 die Auslastung seiner sechs Ferienparks auf 80,8 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Aufenthalten außerhalb der Schulferien nahm zu.

Vor Flügen in die Vereinigten Staaten muss ab Mitte nächster Woche eine zusätzliche Erklärung abgegeben werden. Der Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch im Kongo. Was US-Reisende wissen müssen.

Baden-Baden führt das Ranking der meistgesuchten deutschen Kurorte mit rund 451.000 monatlichen Suchanfragen an. Eine Auswertung von Fit Reisen zeigt außerdem regionale Unterschiede und abweichende Präferenzen in ausländischen Märkten.