Viele Länder in Europa offen für Urlaubsreisen

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Der Sommer rückt näher - und vor dem Hintergrund tendenziell sinkender Corona-Infektionszahlen und steigender Impfquoten scheint Urlaub im europäischen Ausland in Reichweite. Vielerorts gelten weiterhin Einschränkungen wie nächtliche Ausgangssperren oder anhaltende Schließungen der Innengastronomie. Für Geimpfte, Getestete und Genesene entfallen teils auch Testpflichten und Quarantäneregelungen. Ein Land gilt allerdings seit Kurzem wieder als Virusvariantengebiet. Ein Überblick:

BALTISCHE STAATEN: Estland, Lettland und Litauen befinden sich angesichts sinkender Corona-Zahlen und steigender Impfraten auf einem vorsichtigen Lockerungskurs. Die Geschäfte sind in allen drei baltischen Staaten wieder offen, die Gastronomie darf im Außenbereich unter Auflagen wieder Gäste bedienen. Auch im Kulturbereich gibt es erste Öffnungsschritte. Veranstaltungen in Innenräumen sind weiter nur in sehr eingeschränktem Maße möglich.

Wer von Deutschland oder aus anderen EU-Ländern in einen der drei Baltenstaaten einreist, muss sich registrieren. In Lettland und Litauen ist grundsätzlich ein negativer Test vorzuweisen, in Estland gilt dies für Einreisende aus stärker betroffenen Ländern. Auch gilt eine Quarantänepflicht - davon befreit sind nachweislich Geimpfte und Genesene.

BELGIEN: Die Fallzahlen in Belgien gehen seit Wochen deutlich zurück. Zuletzt wurden innerhalb von zwei Wochen rund 270 Infektionen je 100 000 Einwohner registriert. Seit einigen Tagen steigen die Zahlen allerdings wieder. Rund 15 Prozent der Belgierinnen und Belgier sind vollständig geimpft, knapp 40 Prozent zumindest einmal.

Die Außenbereiche von Restaurants und Cafés sind seit dem 8. Mai wieder geöffnet. Geschäfte sind ohnehin offen. Weitere Lockerungen sind vom 9. Juni an geplant. Von touristischen Reisen rät die Regierung noch dringend ab. Wer von Deutschland nach Belgien reist, muss in Quarantäne - es sei denn, der Aufenthalt ist kürzer als 48 Stunden.

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