Wanderregion Harz profitiert stark vom Trend zum Inlandstourismus

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Der Harz hat als Wanderregion vom Trend zum Inlandstourismus in diesem Jahr stark profitiert. Die Tourismusinformationen in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge registrierten in den vergangenen Monaten selbst an gewöhnlichen Wochentagen volle Wanderparkplätze und teils lange Warteschlangen an den Parkautomaten. Der Trend zum Inlandstourismus habe aufgrund der geltenden Corona-Einschränkungen deutlich zugenommen, sagte die Sprecherin des Harzer Tourismusverbandes, Christin Wohlgemuth, der Deutschen Presse-Agentur.  «Davon profitiert der zentral gelegene Harz sehr stark.»

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich bei den Harzgästen der Wanderstempel: An über 200 Orten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es Stempelstellen, an denen sich Outdoorfans einen Abdruck in einen Wanderpass stempeln können. Wer alle 222 Orten passiert hat, darf den Titel «Harzer Wanderkaiser» tragen.

Seit 2006 schafften das nach Angaben der Organisatoren der Harzer Wandernadel schon fast 7200 Menschen. Es geht aber auch eine Stufe niedriger: Wer 50 Stempel erwandert, darf sich «Harzer Wanderkönig» nennen.

Hoch im Kurs standen in den vergangenen Monaten auch geführte Wanderungen. So wurde das Naturerlebnis-Programm des Nationalparks Harz sehr viel stärker besucht als normalerweise. Das Online-Harz-Tourenportal wurde bis Oktober um 20 Prozent stärker genutzt als im Vorjahreszeitraum. Aktuelle Übernachtungszahlen gibt es noch nicht. (dpa)


 

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