Weihnachtsmärkte als Tourismusmagnet

| Tourismus Tourismus

Jetzt geht es wieder los: Die Weihnachtsmärkte kommen in die Städte. Mittlerweile sind die Märkte in vielen Regionen zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden, der jede Menge Besucher in die Städte lockt. Das haben natürlich auch die Reiseveranstalter bemerkt, die entsprechende Touren anbieten. Vor 20 Jahren sei das noch kein Thema gewesen, erklärte nun der Geschäftsführer eines Reisebüros der Frankfurter Allgemeinen. Die Nachfrage habe sich aber unwahrscheinlich entwickelt und sei sprunghaft angestiegen. 

Doch auch die großen Veranstalter haben entsprechende Angebote im Sortiment. Für Städtereisen sei das ein wichtiges Geschäft in den Wintermonaten, beschrieb laut FAZ zum Beispiel Dertour. Neben dem klassischen Weihnachtsshopping seien Weihnachtsmärkte einer der Hauptgründe für eine Städtereise in der Vorweihnachtszeit. Selbst aus dem Ausland reisen Besucher an. Und das spüren auch die Städte. So habe es in Frankfurt in den vergangenen Jahrzehnten im Dezember einen Anstieg der ausländischen Gäste und Übernachtungen gegeben. 

Dass der Andrang nicht nur positive Seiten hat, zeige laut FAZ das Städtchen Michelstadt im Odenwaldkreis mit rund 17.000 Einwohnern. Der Stadtsprecher berichtete demnach von 130 Reisebussen an einem Tag, woraufhin man den Weihnachtsmarkt verkleinert habe. Dadurch sei es ruhiger und beschaulicher geworden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Airbnb-Analyse zeigt, welche naturnahen Ziele in Deutschland im Sommer 2026 bei Reisenden besonders an Beliebtheit gewonnen haben. Dabei dominieren Regionen am Bodensee sowie Standorte an Nord- und Ostsee.

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.