5.000 Euro für Hinweise nach Anschlag auf israelisches Lokal in München

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem mutmaßlich antisemitisch motivierten Anschlag auf das israelische Restaurant «Eclipse Grillbar» in München hat die Polizei für entscheidende Zeugenhinweise eine Belohnung von 5.000 Euro ausgerufen. Laut Polizeipräsidium München wird diese für Hinweise gezahlt, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen.

Unbekannte hatten in der Nacht auf den 10. April das israelische Restaurant «Eclipse Grillbar» in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gingen von Anfang an von einem antisemitischen Motiv aus (Tageskarte berichtete). 

Polizei ermittelt zu Auto

Mittlerweile hat die Polizei nach eigenen Angaben mehr als 90 Zeugen vernommen. Entscheidende neue Erkenntnisse zur Tat wurden jedoch nicht kommuniziert. Derzeit werde einem Zeugenhinweis zu einem verdächtigen Auto nachgegangen, das in unmittelbarer Nähe des Tatorts geparkt war und kurz nach Tatzeitpunkt davongefahren sein soll. Farbe und Halter des Wagens seien jedoch bislang nicht bekannt, so die Polizei.

Fünf Tage nach der Tat war auf den Social-Media-Kanälen der neuen proiranischen Gruppierung Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia (HAYI) ein Video aufgetaucht, welches sich auf die Tat bezieht. Ob es tatsächlich von den Tätern stammt, ist aber unklar. Es könnte auch von Trittbrettfahrern oder Sympathisanten der Täter kommen. Das Video zeige «auf jeden Fall eine verbale Unterstützung» des Anschlags, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) einige Tage später. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?