«Ähm» - Eissorte für Unentschlossene ist Verkaufsschlager

| War noch was…? War noch was…?

Wer an der Theke nicht genau weiß, was er will, und in der Eisdiele Rimini in Gaggenau seine Bestellung mit «Ähm» beginnt, bekommt womöglich ein «Ähm»-Eis in Waffel oder Becher geschaufelt. Die Kreation für Unentschlossene sorge gerade für einige Begeisterung in sozialen Netzwerken und für viel Zuspruch der Kunden, erzählt Alessandro Cimino, der das Eiscafé in der Stadt im Landkreis Rastatt besitzt.

Er habe die Sorte erfunden, weil fast jeder als erstes «Ähm» sage, wenn er an der Reihe sei. So auch ein Schüler, der mit seiner Schulklasse Mitte Juli in der Eisdiele auflief und ständig «ähmte», weil er sich nicht entscheiden konnte. «Die Schlange wurde immer länger und die Idee war da», sagt Cimino.

Er kreierte ein Milcheis aus weißer Schokolade, vermischt mit Pistazien-Crunch. «Sieht aus wie Eisbergsalat», sagt er. Und sei so lecker, dass «Ähm» in seiner Eisdiele hinter Vanille das derzeit am meisten verkaufte Eis sei. «Schmeckt Kindern und Erwachsenen», sagt er.

Mit fantasievollen Kreationen hat Cimino, der seinen Bruder Giuseppe vor zwei Jahren bei dessen Teilnahme an der Eis-Weltmeisterschaft in Bologna unterstützte, schon so einige Erfahrung: Zu Corona-Zeiten schuf er das «Antivirus»-Eis aus Ingwer-Orange, nun kam ihm «Ähm» in den Sinn. Was als Gag gedacht war, soll nun dauerhaft im Angebot bleiben: «"Ähm" nehmen wir nicht mehr aus dem Sortiment.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auf dem Neujahrsempfang 2026 der Hamburger Block-Gruppe hat sich Firmenchef Eugen Block zum Sorgerechtsstreit um seine Enkelkinder geäußert. Der Hamburger Gastronom Eugen Block hofft weiter auf die Hilfe der Justiz.

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.

Der frühere Bundesliga-Trainer Alexander Nouri widmet sich künftig einer Burger- statt der Viererkette. Seit Beginn des Jahres 2026 betreibt der ehemalige Fußball-Coach von Werder Bremen und Hertha BSC zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen, wie er der «Süddeutschen Zeitung» erzählte.

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.

Nach Vorwürfen von Tiermisshandlung hat der Europa-Park eine Hundeshow gestrichen. Was der Park, die Tierrechtsorganisation Peta und das Landratsamt dazu sagen.

Mehrere junge Menschen feiern in einem Hotel nahe München - mit Alkohol und Drogen. Für einige Gäste endet der Exzess im Krankenhaus. Ein Jugendlicher überlebt die Party nicht.

Ungewöhnlicher Stopp in Trier: Eine Busfahrerin hat per Telefon ihre Bestellung in einem Imbiss aufgegeben – und legt zur Überraschung der Fahrgäste eine Pause ein. Die Stadtwerke bitten um Entschuldigung.