Allergischer Koch – Hamburger Küchenchef muss Restaurant schließen

| War noch was…? War noch was…?

Bereits im Alter von zehn Jahren unterstützte Romiou Shaikh seinen Vater in der Küche – jetzt muss er sein Restaurant „Avantgarde“, das er gemeinsam mit seinem Bruder in Oststeinbek bei Hamburg betreibt, für immer schließen. Der Grund: Der Gastronom ist allergisch gegen Grill- und Bratrauch sowie Dämpfe und Kochöle.

Wie die „BILD“-Zeitung berichtet, litt Romiou Shaikh bereits seit Monaten unter Symptomen wie Atemnot, Engegefühl in der Brust und Müdigkeit. Es folgte ein Ärztemarathon, bis der Koch schließlich begriff, dass er montags frei von Beschwerden war – an diesem Tag hat das Restaurant Ruhetag. Die Küche ist geschlossen. Es folgte die niederschmetternde Diagnose und die schwere Entscheidung, das Restaurant für immer zu schließen. Ein Leben mit Medikamenten kommt für Shaikh nicht infrage, genauso wenig wie das Restaurant ohne ihn als Koch zu betreiben. „Ich bin das Herz der Küche. Ich kreiere und dekoriere täglich“, so Shaikh gegenüber der BILD. Und weiter: „Ich brauche die Rückmeldung der Gäste, um immer besser zu werden. Nur so funktioniert unsere Philosophie. Nur so läuft unser Restaurant.“

Sein Bruder Fabian steht voll hinter der Entscheidung und betont den familiären Zusammenhalt. Außerdem sollen die Geschwister bereits einen Plan B in der Hinterhand haben. Wie dieser Plan aussieht, verrieten sie allerdings noch nicht. Klar ist nur, dass sie sich nicht weiterhin in der Gastronomie betätigen werden. Das „Avantgarde“ schließt Ende Januar seine Türen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Tim Raue präsentiert seine neue Currywurst-Interpretation für den Berliner Fernsehturm. Die Rezeptur vereint eine Kult-Wurst aus dem Ruhrgebiet mit Berliner Saucen-Tradition und feiert auf der Grünen Woche Premiere.

Mehr als zwei Wochen mietet ein Mann ein Hotelzimmer in Sachsen-Anhalt. Er macht es sich gemütlich. So sehr, dass nun die Polizei ermittelt.

Auf dem Neujahrsempfang 2026 der Hamburger Block-Gruppe hat sich Firmenchef Eugen Block zum Sorgerechtsstreit um seine Enkelkinder geäußert. Der Hamburger Gastronom Eugen Block hofft weiter auf die Hilfe der Justiz.

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.

Der frühere Bundesliga-Trainer Alexander Nouri widmet sich künftig einer Burger- statt der Viererkette. Seit Beginn des Jahres 2026 betreibt der ehemalige Fußball-Coach von Werder Bremen und Hertha BSC zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen, wie er der «Süddeutschen Zeitung» erzählte.

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.