Kleinkind trinkt Desinfektionsmittel in Schnellrestaurant - Ermittlungen beendet

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Vorfall um ein Kleinkind, das im November 2025 in einem Kasseler Schnellrestaurant Desinfektionsmittel statt Wasser getrunken hatte, sind die Ermittlungen abgeschlossen. Das Verfahren gegen einen Mitarbeiter sei eingestellt worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel mit. Das damals zweijährige Kind hatte aus einer Wasserflasche getrunken, die Bestandteil eines Kindermenüs ist.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sei überschüssiges Desinfektionsmittel möglicherweise von einer Reinigungskraft in eine leere Getränkeflasche gefüllt worden. Die Flasche habe sich zunächst abseits des Verkaufsbereichs in einem Büro der Filiale im Stadtteil Bettenhausen befunden und sei später in den Verkauf gelangt.

Genauer Ablauf bleibt unklar

Laut Staatsanwaltschaft Kassel lasse sich der genaue Ablauf nicht mehr vollständig rekonstruieren. Ein Mitarbeiter könne nach Einschätzung der Ermittler eine Mitverantwortung tragen. Das Verfahren gegen ihn sei jedoch eingestellt worden. 

Das Kind habe damals einen Schluck aus der Flasche genommen, den Inhalt jedoch sofort wieder ausgespuckt, hieß es weiter. Über ein kurzfristiges Unwohlsein hinaus seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt worden. Nach Polizeiangaben war das Kind vor Ort in einem Rettungswagen behandelt und danach wieder entlassen worden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.