Aufpreis für vegane Milch: James Cromwell klebt sich aus Protest an Starbucks-Theke fest

| War noch was…? War noch was…?

Hollywood-Schauspieler James Cromwell (82) hat sich aus Protest gegen Preise für vegane Milch bei Starbucks am Tresen einer Filiale festgeklebt. Bei der Aktion protestierten Cromwell und weitere Aktivisten in New York dagegen, dass Starbucks laut der Tierschutzorganisation Peta einen Aufpreis für vegane Milchalternativen verlangt.

In einem von Peta veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der Schauspieler gemeinsam mit einem anderen Mann auf der Theke des Cafés sitzt. Beide haben eine Hand an den Tresen geklebt.

In dem rund halbstündigen Video ist zu sehen, wie Polizeibeamte das Café betreten. Cromwell und der andere Aktivist trennen schließlich ihre Hände selbst von der Theke und verlassen das Geschäft. Damit hätten sie vermieden, verhaftet zu werden, sagte eine Peta-Sprecherin im Video. Ob gegen Cromwell Anzeige erstattet wird, war zunächst unklar.

Cromwell spielte in Dutzenden Filmen mit, darunter «L.A. Confidential», «The Green Mile», «Die Queen» und «The Artist». Für seine Rolle als warmherziger Bauer in «Ein Schweinchen namens Babe» (1995) war er auch für einen Nebendarsteller-Oscar nominiert. Der Schauspieler ist zudem als engagierter Tierschutz-Aktivist bekannt, der bei Protesten immer wieder Verhaftungen und Strafen riskiert. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.