Aushilfstrinker gesucht - Brauerei nach Spaßanzeige überrannt

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Aushilfen gesucht, die Fassbier in Flaschen umfüllen und notfalls die Lagerbestände austrinken - nach dieser Spaßanzeige in einer Faschingszeitung stehen bei der Stadtbrauerei im bayerischen Spalt die Telefone nicht mehr still. Etliche Menschen hätten sich bereits beworben, zum Teil auch richtig mit Lebenslauf, sagte Brauerei-Sprecher Markus Böhm am Donnerstag.

Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor über die scherzhaft gemeinte Anzeige in der Spalter Faschingszeitung «Razet-Bote» berichtet, die nun in den sozialen Medien die Runde gemacht hat - allerdings ohne den Hinweis, dass diese eine Spaß ist. Seit Mittwoch gehe das Ganze durch die Decke, sagte Böhm. Inzwischen seien sie bei der Brauerei in der Kleinstadt südlich von Nürnberg zu zweit damit beschäftigt, die Anrufe und E-Mails zu beantworten.

Die Corona-Krise trifft vor allem die kleinen Brauereien in Bayern hart. Wegen der geschlossenen Gastwirtschaften und dem Verbot von Volksfesten büßen diese nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes bis zu 70 Prozent ihres Absatzes ein. Falls es möglich ist, füllen die Brauereien ihr Bier deshalb verstärkt in Flaschen ab, um es im Handel zu verkaufen. (dpa)


 

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