Australien: Auto rast in Biergarten - fünf Tote

| War noch was…? War noch was…?

Einen Tag, nachdem in Australien ein Auto in einen Biergarten raste ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Unter den Opfern seien zwei Kinder, ein neun Jahre altes Mädchen sowie ein elfjähriger Junge, wie australische Medien am Montag unter Berufung auf die Polizei meldeten.

Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, als am Sonntagabend ein 66-Jähriger Fahrer mit seinem SUV von der Fahrbahn abkam und über die Rasenfläche des Biergartens in der Kleinstadt Daylesford raste. Dort saßen gerade Menschen zum Essen und Trinken in der Sonne. Das südaustralische Daylesford ist ein bei Touristen beliebter Kurort rund 110 Kilometer nordwestlich von Melbourne.

«Die genauen Umstände des Zusammenstoßes sind noch nicht geklärt und die Ermittlungen dauern an», teilte die Polizei mit. Der Fahrer solle noch befragt werden. Ein Alkoholtest sei negativ ausgefallen, schrieben australische Medien. Ob es sich um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelte, war zunächst unklar. Das Royal Daylesford Hotel, vor dem sich der Vorfall ereignete, beherbergt eine der ältesten Kneipen der Stadt. Es befindet sich neben einem belebten Kreisverkehr in der Ortsmitte.

Bei den fünf Todesopfern handele es sich den Angaben zufolge um zwei Familien: einen 38-jährigen Mann und seinen Sohn, sowie eine 44-jährige Frau, ihren 30 Jahre alten Lebensgefährten und ihre Tochter.

Victorias Premierministerin Jacinta Allan dankte auf X (vormals Twitter) allen Helfern. «Meine Gedanken sind bei allen Verletzten und bei den Freunden und Angehörigen derer, die auf tragische Weise ums Leben gekommen sind», schrieb sie weiter. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.