Bald Hotel oder Restaurant? Gefängnis in Braunschweig steht zum Verkauf

| War noch was…? War noch was…?

Kann in einem ehemaligen Gefängnis in Braunschweig bald gespeist oder übernachtet werden? Möglich wäre es, denn die ehemalige Justizvollzugsanstalt Braunschweig-Rennelberg steht zum Verkauf. Interessierte Käuferinnen und Käufer finden die zu einem großen Teil denkmalgeschützten Gebäude dazu ab sofort in den gängigen Immobilienportalen, wie die zuständige Immobilienbehörde mitteilte. Startpreis: 3,6 Millionen Euro.

«Bei der Nachnutzung sind viele Möglichkeiten denkbar», heißt es vom Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften. In Betracht kämen etwa eine Gastronomie, Räume für Kleingewerbe, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie ein Hotel oder Hostel. Auch die Einrichtung von Wohnungen sowie Neubauten auf dem Gelände sind den Angaben nach möglich.

Bordell oder Spielhalle verboten

Doch nicht alles ist erlaubt: «Unpassende Nutzungen – etwa eine Spielhalle oder ein Bordell – sind hingegen ausgeschlossen», schreibt die Behörde. Auch die historischen Gefängnismauern müssen in ihrer Struktur weiterhin erkennbar bleiben, auch wenn sie zurückgebaut werden dürfen.

Das rund 13.400 Quadratmeter große Areal liegt rund 1,5 Kilometer westlich des Braunschweiger Stadtzentrums. Zu dem Gelände gehören neben der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt unter anderem auch Sportflächen. Im Mai 2024 wurde das 1884 fertiggestellte Gefängnis geräumt und die Sicherheitstechnik daraufhin entfernt. Interessenten müssen ein Nutzungskonzept vorlegen und die Finanzierbarkeit nachweisen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.