Bericht: Küchen-Streik beim FC Bayern wegen Schuhbeck-Firma

| War noch was…? War noch was…?

Während es beim FC Bayern sportlich wieder rund läuft, steht dem Rekordmeister das nächste Problem ins Haus bzw. in die Küche. Dort streikte zuletzt nämlich Teile des Küchenpersonals. Der Grund: Mitarbeiter sollen seit zwei Monaten kein Gehalt mehr bekommen haben.  Das berichtet die Bild.

In einer internen Mail des FC Bayern München, die der Bild vorliegen soll, heißt es demnach: „Aufgrund mehrmonatig ausstehender Lohnfortzahlungen der Fa. Schuhbeck sind heute erstmals mehrere Mitarbeiter nicht zur Arbeit erschienen. Wir werden versuchen den Betrieb bis auf weiteres im Rahmen unserer Möglichkeiten aufrechtzuerhalten.“ Auch am Bayern Campus wurde laut Bericht gestreikt und sogar die Profis könnten betroffen sein. Manuel Neuer und Co. werden vom Schuhbeck-Team unter anderem auf Champions-League-Reisen versorgt.

An den Gehaltsproblemen ist allerdings nicht der FC Bayern selbst schuld, sondern eine Firma in der Alfons Schuhbeck bis zur Insolvenz 2021 Geschäftsführer war. Wie die Zeitung schreibt, seien die Konten des Unternehmen derzeit jedoch gesperrt. Schuhbeck ist nur noch Namensgeber Schuhbeck & Friends GmbH 

Der FC Bayern bemühe sich nach Informationen der Bild bereits um eine Lösung und will dafür sorgen, dass alle Mitarbeiter die ausstehenden Gehälter bekommen. Man habe sich dafür eingesetzt, dass „die Auszahlung unverzüglich erfolgen wird“. Wie es in dem Bericht weiter heißt, habe die Auszahlung bereits begonnen.

 

Alfons Schuhbeck sitzt derzeit wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro auf der Anklagebank eines Gerichts in München.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.