Bochumer Kult-Kneipe schließt nach 149 Jahren

| War noch was…? War noch was…?

Das Kneipensterben fordert ein neues Opfer. Diesmal muss das Keglerheim in Bochum nach 149 Jahren seine Türen schließen. Es ist ein weiterer Rückschlag für die Kneipenszene im Ruhrgebiet, wo derzeit viele Traditionslokale schließen müssen.

Der Gastronom Paul Kleine führt die Kultkneipe an der Engelsburger Straße 82 in Eppendorf in fünfter Generation. Dass er die Kneipe schließen muss, hat vor allem gesundheitliche Gründe, wie er gegenüber „Der Westen“ verriet. Seit einem Riss der Achillessehne könne er nur noch schlecht laufen und in einer Kneipe müsse man gut zu Fuß sein.

Auch seine Frau Sigrid, die seit 30 Jahren gemeinsam mit ihm hinter dem Tresen steht, sei „nicht mehr so fit“. Außerdem denkt der Gastronom an seine Rente, in der er noch viel unternehmen möchte. Dennoch: „Es ist zwar auch schön, bald die Verantwortung loszusein, aber mein Herz weint schon.“

Wie es mit der Kultkneipe in Bochum-Eppendorf weitergehen wird, ist noch unklar. Ein Nachfolger für das Keglerheim gibt es noch nicht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.