Drogen im Champagner - Ermittlungen zum Vertriebsweg der Flasche

| War noch was…? War noch was…?

Im Fall des mit einer tödlichen Dosis Ecstasy versetzen Champagners in Weiden in der Oberpfalz liegt der Fokus der Ermittler weiter auf dem Vertriebsweg der Flasche. Neue Erkenntnisse gab es am Dienstag noch nicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Besuchergruppe hatte am späten Samstagabend in einem Restaurant eine Flasche Champagner bestellt. (Tageskarte berichtete)

Schon nach den ersten Schlücken brachen acht Personen zusammen, sie wurden in Kliniken gebracht. Ein 52 Jahre alter Mann aus der Gruppe starb wenig später.

Am Montag teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sich in der Flasche eine hohe Konzentration der Droge Ecstasy befunden hatte.

Unklar war, wie beziehungsweise von wem die Flasche manipuliert wurde. Es besteht den Angaben nach der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Die Arbeiten der Sonderkommission «Markt» dauern an.

Bereits am Montag fanden Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Flasche statt, sagte der Polizeisprecher, ohne Details nennen zu wollen. Dabei soll es sich nach dpa-Informationen um routinemäßige Maßnahmen gehandelt haben. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Champagnerflasche auf dem Vertriebsweg mit der Droge versetzt worden ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.

Seit Tagen ist die Feuerwehr in Westfrankreich im Dauereinsatz, um den riesigen Waldbrand bei Bordeaux zu löschen. Ein Koch will in der Krise helfen. Was er mit seinen Gerichten bewirkt.

Akribisch plant ein Mann die Ermordung seiner Frau: Er recherchiert im Internet, bucht ein Zimmer in einem Frankfurter Hochhaushotel und lügt ihr vor, die Beziehung retten zu wollen.

Restaurants, Imbisse und Kantinen haben die Lebensmittelkontrolleure im Südwesten im vergangenen Jahr kontrolliert - aber auch das Trinkwasser, Nahrungsergänzungsmittel, Tabakprodukte. Was die Prüfer dabei entdeckt haben - und welche Folgen das für die Betroffenen hatte.

Noch dauert es, bis Pilze in Massen sprießen. Um die Vorfreude zu steigern, könnten sich Sammlerinnen und Sammler aber schon vorbereiten. Ein Pilzberater erzählt, was in wenigen Wochen wichtig ist.

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.