Drogen im Champagner - Ermittlungen zum Vertriebsweg der Flasche

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Im Fall des mit einer tödlichen Dosis Ecstasy versetzen Champagners in Weiden in der Oberpfalz liegt der Fokus der Ermittler weiter auf dem Vertriebsweg der Flasche. Neue Erkenntnisse gab es am Dienstag noch nicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Besuchergruppe hatte am späten Samstagabend in einem Restaurant eine Flasche Champagner bestellt. (Tageskarte berichtete)

Schon nach den ersten Schlücken brachen acht Personen zusammen, sie wurden in Kliniken gebracht. Ein 52 Jahre alter Mann aus der Gruppe starb wenig später.

Am Montag teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sich in der Flasche eine hohe Konzentration der Droge Ecstasy befunden hatte.

Unklar war, wie beziehungsweise von wem die Flasche manipuliert wurde. Es besteht den Angaben nach der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Die Arbeiten der Sonderkommission «Markt» dauern an.

Bereits am Montag fanden Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Flasche statt, sagte der Polizeisprecher, ohne Details nennen zu wollen. Dabei soll es sich nach dpa-Informationen um routinemäßige Maßnahmen gehandelt haben. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Champagnerflasche auf dem Vertriebsweg mit der Droge versetzt worden ist. (dpa)


 

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