EastLink-Hotel in Melbourne: In diesem Hotel sind keine Gäste erwünscht

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Wer im australischen Melbourne eine schöne Zeit verbringen will, der sollte besser nicht im EastLink-Hotel absteigen. Bei dem 20 Meter hohen Gebäude direkt an der Autobahn handelt es sich nämlich nicht um ein echtes Hotel. Stattdessen handelt es sich um eine Attrappe aus Stahl und Beton. Die Kosten für das Fake-Hotel: 740.000 Euro.

Wie TAG24 berichtet, handelt es sich bei dem EastLink, das sogar eine eigene Internetseite besitzt, um ein riesiges Kunstwerk. 2007 wurde es unter der Leitung des kanadischen Künstlers Callum Morton errichtet. Von außen wirkt es täuschend echt und in der Nacht leuchten sogar die Lichter in den Fake-Fenstern.

Für Fans ist schon jetzt klar, dass das EastLink ein echtes Wahrzeichen ist. „Aus dem Kontext gerissen, ohne umgebende Strukturen, wirkt das Kunstwerk deplatziert, als gehöre es einer anderen Zeit und einem anderen Ort an“, heißt es zum Beispiel auf der Website, die Fans selbst eingerichtet haben. Der Künstler selbst nimmt das Projekt mit Humor. Laut TAG24 soll er das Fake-Hotel als „eine gigantische Dummheit“ bezeichnen.


 

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