Erneut Reizgas-Angriff in Dresdner Restaurant

| War noch was…? War noch was…?

Binnen weniger Tage hat es in Dresden zwei Reizgas-Attacken auf Restaurants gegeben. In beiden Fällen wurden Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot alarmiert, nachdem Gäste über Atemnot und Reizungen geklagt hatten, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

In einem Restaurant in Dresden-Niedersedlitz setzten Unbekannte am Samstagabend einen reizgasartigen Stoff frei, wie es hieß. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich etwa 80 bis 90 Gäste in dem Lokal aufgehalten. Viele klagten den Angaben zufolge plötzlich über Atemnot sowie Reizungen der Augen und Atemwege und verließen das Gebäude.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um 24 Menschen. Der Reizstoff war beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht mehr nachweisbar. Das Restaurant wurde kontrolliert und belüftet. Die Gäste wurden vorübergehend in einem Bus betreut.

Zwei Abende zuvor war es in einem Lokal im Stadtteil Gorbitz zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Vor Ort wurden fünf Personen als verletzt eingestuft und rettungsdienstlich versorgt. Eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.