Der frühere Verteidiger von Christina Block, Otmar Kury, hat als Zeuge im Prozess um die Entführung der Block-Kinder betont, dass seine ehemalige Mandantin unschuldig sei. Das habe er bereits zu Prozessbeginn im Juli 2025 damals noch in der Rolle als ihr Anwalt gesagt, erklärte der 70-Jährige. «An dieser Position hat sich nichts geändert.» Zum Abschluss der kurzen Befragung sei es ihm noch wichtig gewesen, dies hinzuzufügen, sagte er.
Zuvor hatte Kury mit Verweis auf seine anwaltliche Verschwiegenheitspflicht, von der Block ihn nicht entbunden hatte, kaum eine Frage beantwortet. Sein Erscheinen im Gerichtssaal war begleitet von heftigen Diskussionen zwischen den Verteidigern und der Vorsitzenden Richterin, ob Blocks Ex-Anwalt überhaupt zu bestimmten Aspekten gefragt werden dürfe.
Der prominente Jurist Kury war auf Antrag eines ebenfalls angeklagten deutschen Sicherheitsunternehmers als Zeuge geladen. Dabei sollte es unter anderem um ein Gespräch von Januar 2024 gehen, an dem auch Kury nach Angaben des Sicherheitsunternehmers beteiligt war.












